Aufbau beginnt
Weihnachtsmarkt in Kempten: Geschnitzte Krippe bekommt Zuwachs

Bildhauer Robert Liebenstein (links) zeigt Martina Dufner-Wucher und Peter Wagenbrenner, wie er den rufenden Hirten für die Kemptener Weihnachtskrippe schnitzt.
  • Bildhauer Robert Liebenstein (links) zeigt Martina Dufner-Wucher und Peter Wagenbrenner, wie er den rufenden Hirten für die Kemptener Weihnachtskrippe schnitzt.
  • Foto: Matthias Becker
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Am 29. November wird der Weihnachtsmarkt in Kempten eröffnet. Der Aufbau beginnt bereits am Mittwoch, 13. November. Insgesamt werden 56 Hütten um das stimmungsvoll beleuchtete Rathaus aufgebaut.

Ein Highlight auf dem Kemptener Weihnachtsmarkt ist die nahezu lebensgroß geschnitzte Krippe. Die Heilige Familie bekommt in diesem Jahr Zuwachs von einem rufenden Hirten, einer Bäuerin, einem Hirtenbub und einer Ziege. Stadtrat Peter Wagenbrenner konnte mehrere Sponsoren für die Kosten der Anfertigung gewinnen. Deswegen taufte Bildhauer Robert Liebenstein den Hirtenbub auf den Namen Peterle. 

Auch für das kommende Jahr sind schon neue Figuren in Planung: Ein Ochs, ein Eselskopf und zwei Schafe sollen die Krippe weiter beleben. Liebenstein verwendet dafür etwa 20 Jahre lang gelagertes Zirbenholz. Danach sind das Sägen und Verleimen dran. Den so entstandenen Holzklotz bearbeitet der Bildhauer zunächst mit der Motorsäge, um die groben Konturen herauszuarbeiten. Und dann beginnt die Feinarbeit, das Schnitzen. Pro Figur braucht Liebenstein etwa drei Wochen.

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