Sand in Taufers
Wehwehchen häufen sich

Ein Murenabgang hat dafür gesorgt, dass die fünfte Transalp-Etappe am Mittwoch von Prettau im Südtiroler Ahrntal nach Sand in Taufers um fünf Kilometer und 310 Höhenmeter verlängert werden musste. Streckenchef Wolfi Pohl plante kurzfristig eine Umleitungsstrecke. Somit ist das diesjährige Etappenrennen mit 310 Kilometern und 13800 Höhenmetern im Aufstieg das längste seit es den Wettbewerb gibt.

«Noch 115 Kilometer bis Sexten», verkündete der Sprecher im Ziel im Südtiroler Sand in Taufers gestern und manch einer wird es als tröstlich empfunden haben, dass weit mehr als die Hälfte geschafft ist.

Denn inzwischen haben es immer mehr Läufer mit kleinen oder größeren Wehwehchen zu tun. Die langen Abstiege im Laufschritt und steile Bergauf-Passagen machen den Knien zu schaffen. Manche Sehne oder der eine oder andere Muskel ist durch die Dauerbelastung überfordert. Die Folge: Der Rennarzt hat viel zu tun, es wird gecremt und gesalbt, Tape-Verbände sollen das Gewebe stützen. Und weil das oft auch allein nichts hilft, greifen viele Läufer zur Schmerztablette.

Unangefochten an der Spitze behaupten sich indes die Spitzenteams aus dem Allgäu beim achttägigen Lauf über die Alpen. Bei der allabendlichen Siegerehrung der einzelnen Etappen stehen jeden Abend Anton Philipp und Thomas Miksch bei den Masters (zusammen über 80 Jahre) ganz oben auf dem Treppchen. Das gleiche gilt in der Kategorie Senior Master (zusammen über 100 Jahre) für Gerald Blumrich und Jörg Schreiber.

In der Männer-Hauptklasse liegen Christian Stork und Matthias Dippacher unangefochten auf Platz zwei. Ganz vorne mischen bei den Frauen die Immenstädterinnen Gitti Schiebel und Eva Übelhör mit. Bei den Mixed-Teams behaupten Gaby Steigmeier und Seppi Neuhauser ihren dritten Platz.

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