Aufbruch-Umbruch
Wechsel von der Bühne ins Parkett

Aufgeregt wird er schon sein, spätestens am Nachmittag des 18. Februar. Denn dann sind es nur noch wenige Stunden, bis sich der Vorhang zur 26. Faschingsveranstaltung von Aufbruch-Umbruch hebt - und zur ersten, die Axel Vorbach («Lampenfieber gehört dazu») zusammen mit Julia Haug und Achim Meirich leitet. Sie haben heuer das Regisseursamt von Karl Köberle übernommen, der rund ein Dutzend der Veranstaltungen geleitet hatte.

Für die Zuschauer wird sich nicht so viel ändern, meint Vorbach. Er und sein Team setzen auf «Bewährtes» wie die Auftritte von «Anam Cara», der «Boombastics», der «Dreamboys» oder der Wertachgarde samt Minigarde. Allerdings wollen die Drei den Trend zu «selbst gemachten Gags» fortsetzen. Und: Die Regisseure versuchen heuer, einen großen Bogen vom Beginn bis zum Ende der Veranstaltung im Stadtsaal zu spannen.

Im Moment befinden sie sich in der heißen Probenphase. Nach dem «Klausurtag» zur Ideensammlung im September kümmerte sich Haug um das Musikalische, während Vorbach und Meirich sich mit der Besetzung der Einlagen, dem Ablauf- und Probenplan befassten. «Enthusiasmus gehört dazu», meint Vorbach mit Blick auf die viele Arbeit, die ihm jedoch großen Spaß macht.

Vorbach hatte sich vergangenes Jahr spontan als Nachfolger Köberles gemeldet - bestand jedoch auf einem Team. Köberle dagegen war nach eigenen Worten «ein Einzelkämpfer». Ihm ist der Abschied als Regisseur schon ein wenig schwer gefallen: «Man muss sich überwinden - aber so ist es vernünftiger», meint der 69-Jährige, der sich nun auf seine Arbeit beim «Theater im Turm» konzentrieren will.

Köberle, der die Aufführung als Zuschauer verfolgen wird, wünscht seinen Nachfolgern ein volles Haus und ein «begeistertes Publikum». Und auch Vorbach hofft, dass der Spaß, den alle bei den Proben haben, auf die Zuschauer abfärbt und die Gags und Blödeleien ankommen.

Für eine gute Sicht und mehr Bewegungsfreiheit an den Tischen unterhalb der Galerie haben er und seine Mitstreiter schon mal mit einem veränderten Aufbau gesorgt.

Die Aufführungen von Aufbruch-Umbruch sind heuer am Freitag, 18. Februar, 19.30 Uhr (Premiere); am Samstag, 19. Februar, 19.30 Uhr; am Freitag, 25. Februar, 19.30 Uhr; am Samstag, 26. Februar, 18.30 Uhr. Eine Seniorenvorstellung ist am Sonntag, 20. Februar, 14.30 Uhr, Einlass 13.30 Uhr. Der Vorverkauf für die Abendveranstaltungen wird am morgigen Sonntag, 23. Januar, von 10 bis 12 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren fortgesetzt. Restkarten sind dann ab Dienstag, 25. Januar, beim AZ-Service-Center im Kaufbeurer Buron-Center, Telefon 08341/8096-34, erhältlich. Die Karten für die Seniorenvorstellung werden wie gewohnt über das Seniorenbüro im Baumgärtle und im «Koffejtippl» in Neugablonz verkauft.

www.aufbruch-umbruch.de

Karl Köberle hat sein Amt als Regisseur bei Aufbruch-Umbruch in andere Hände gelegt. Nun kümmert sich ein ganzes Team um das Programm. Archivfoto: Mathias Wild

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