Wassernot im Bergstättgebiet ist jetzt beendet

Immenstadt-Akams | oh | Das Schlimmste, was einer Feuerwehr passieren kann, droht der Akamser Wehr wohl nicht mehr: Die Panne, dass bei Löscheinsätzen, das Wasser knapp wird. Nach Inbetriebnahme des neuen Hochbehälters in Luitharz ist diese Gefahr ausgeschlossen. Im vergangenen Jahr musste die Feuerwehr lediglich zum Ablöschen eines Mottfeuers ausrücken, so die Alarmierungsbilanz von Kommandant Hans-Peter Mayr bei der Hauptversammlung.

Die 'Wassernot' im Bergstättgebiet hat ein Ende. Nicht nur die Feuerwehr profitiert vom neuen Hochbehälter. Wie der trockene Sommer 2003 gezeigt hatte, wurde es höchste Zeit, die Trinkwasserversorgung der Bergstätte auf zeitgemäßen Stand zu bringen, da der Verbrauch aufgrund des Einwohnerzuwachses deutlich gestiegen war. Damals hatte sich herausgestellt, dass die Feuerwehr bei Löscheinsätzen womöglich 'auf dem Trockenen sitzen' könnte.

'Kein Risiko eingehen'

'In dieser Hinsicht durfte die Stadt kein Risiko eingehen', so Bürgermeister Gerd Bischoff. Er dankte dabei auch allen Grundeigentümern, die die nötige Leitungsverlegung 'wie selbstverständlich' geduldet hätten.

In diese heikle Situation kam die Feuerwehr Akams 2007 nicht. Lediglich eine Alarmierung vermeldete der Kommandant in seinem Jahresbericht. Im trockenen April hatte ein Mottfeuer erneut zu brennen angefangen, nachdem es nach Waldarbeiten offenbar nicht vollständig abgelöscht worden war. 'Bei Waldbrand-Gefahrenstufe drei', so Mayr. Ohnehin dürfe man ab Stufe 2 keine Mottfeuer mehr anzünden. 'Lieber warten, bis das Wetter besser passt, dann passiert nichts', so der Rat des Kommandanten.

Insgesamt absolvierten die 35 aktiven Feuerwehrleute in Akams 30 Gruppenübungen sowie drei Übungen mit jeweils zwei Gruppen und zwei Hauptübungen. Fast die Hälfte der Feuerwehrleute sind ausgebildete Atemschutz-Träger, die auch jährlich den 'Härtetest' auf der 'Atemschutzstrecke' in Kempten durchstehen.

Pflicht für alle Neuzugänge ist in Akams die Truppmann-Ausbildung. Seit 13 Jahren durchläuft jeder 'Neue' diese Grundausbildung. Dass die Leistungsfähigkeit stimme, zeigten erneut einige Feuerwehrler mit dem Erwerb des Leistungsabzeichens. Hans Vogler und Helmut Kirchbihler tragen jetzt die höchste Stufe dieser Auszeichnung (Stufe 6 - gold/rot). Stufe 5 (gold/grün) erhielten Vorsitzender Hans-Peter Linder, Reinhold Lackner und Franz Schratt. Stufe 3 (gold) erwarben Vize-Kommandant Karl-Heinz Laub, Otmar Mayr und Kommandant Hans-Peter Mayr. Ludwig Mayr junior errang Stufe 2 (silber).

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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