Verkehr
Was sich für Autofahrer ändert

Im Jahr 2014 müssen sich die Autofahrer auf einige Änderungen im Straßenverkehr einstellen. Sachverständigen von DEKRA informieren über die Neuerungen. Autobahnvignette: Die österreichische Autobahnvignette für 2014 kostet 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Für Autos und Kfz bis 3,5 Tonnen sind 8,50 Euro (zehn Tage), 24,80 Euro (2 Monate) bzw. 82,70 Euro (Jahresvignette) zu bezahlen. In der Schweiz bleibt der Preis für die Autobahnvignette mit 33 Euro (40 Sfr) unverändert. In beiden Ländern ist die Jahresvignette 2013 noch bis 31. Januar 2014 gültig. Die Jahresvignette 2014 besitzt vom 1. Dezember 2013 bis 31. Januar 2015 Gültigkeit.

Führerscheinprüfung: Vom 1. April an kommen in der theoretischen Fahrerlaubnisprüfung dynamische Filmsequenzen zum Einsatz.

Punktereform: Am 1. Mai tritt das neue Punktesystem in Flensburg in Kraft. Mit Punkten erfasst werden nur noch Verstöße, die die Verkehrssicherheit gefährden. Die Eintragsgrenze steigt auf 60 Euro (bisher 40 Euro). Auch gibt es bei Verstößen nur noch 1 bis 3 Punkte statt bis zu 7. Die Fahrerlaubnis wird allerdings bereits bei 8 Punkten entzogen (bisher 18). Außerdem verjährt jeder Verstoß für sich. Verkehrssünder mit bis zu fünf neuen Punkten können durch ein freiwilliges Fahreignungsseminar einmal in fünf Jahren nur noch 1 Punkt abbauen.

Warnwestenpflicht: Ab 1. Juli müssen alle Autofahrer nun auch auf deutschen Straßen eine genormte Warnweste im Fahrzeug mitführen. Die Regelung gilt für Pkw, Lkw und Busse. Auch bei der Hauptuntersuchung wird das Mitführen einer Warnweste ab diesem Datum kontrolliert.

ESP für alle Pkw: Vom 22. Oktober an müssen alle neu zugelassenen Pkw-Modelle mit dem Fahrstabilitätssystem ESP ausgestattet sein.

Bundesweite Kennzeichenmitnahme: Viele warten darauf, aber die Regelung kommt erst am 1. Januar 2015. Wer in einen anderen Zulassungsbezirk oder ein anderes Bundesland umzieht, kann das bisherige Kfz-Kennzeichen künftig mitnehmen.

Autos online abmelden: Ebenfalls mit Beginn des Jahres 2015 wird es möglich sein, Fahrzeuge über ein Internetportal des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) bei der Zulassungsbehörde abzumelden. Dabei wird mit Sicherheitscodes bei Kennzeichen, dem Fahrzeugschein und neuem Peronalausweis gearbeitet.

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