Kempten-Sankt Mang
Was bewegt die Bürger in Sankt Mang?

Was bewegt die Menschen in Sankt Mang? Was wünschen sie sich von den Kommunalpolitikern und der Stadtverwaltung? Wo drückt die Bürger sonst der Schuh? Oder worüber freuen sie sich besonders? Und was halten die Sankt Manger von ihrer Tageszeitung? Fragen dieser Art interessieren die Allgäuer Zeitung. Deshalb gehen die AZ-Lokalredakteure regelmäßig raus zu den Menschen. Am Mittwoch, 29. September, sind wir mit der Mobilen Redaktion im Stadtteil Sankt Mang, in der Gaststätte «Zum Schmelztiegl».

Ab 19.30 Uhr wollen die Zeitungsmacher erfahren, was den Sankt Mangern auf den Nägeln brennt, und danach über die Themen berichten. Auch Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer und die Mitglieder des Stadtrats sind eingeladen. Natürlich wollen Redaktion und Vertrieb auch hören, was die Leser zu ihrer Zeitung zu sagen haben: Sie nehmen Kritik und Anregungen entgegen und beantworten Fragen rund um die AZ.

Über 10000 Menschen leben in Sankt Mang. Und gerade in den vergangenen Jahren hat sich dort viel bewegt. Für den größten Schub sorgt das Förderprogramm «Soziale Stadt», das den Stadtteil «nachhaltig entwickeln» soll. Ausgangspunkt dafür war, dass Jugendkriminalität und mangelnde Integration von Ausländern zunehmend Probleme machten. Um diese Brennpunkte nicht zum Flächenbrand ausarten zu lassen - so ergab eine Untersuchung - müsse gehandelt werden.

Hinzu kamen sanierungsbedürftige Häuserzeilen und Leerstände in der Geschäftswelt.

Deshalb beantragte die Stadt für Sankt Mang das Bund-Länder-Förderprogramm Soziale Stadt, das in Thingers zuvor zehn Jahre lang erfolgreich lief (wir berichteten). Als Gebiet wurde festgelegt: das Areal zwischen der Stadtgrenze im Süden, der Iller im Westen, dem Ring im Norden, der Ludwigshöhe Süd im Nordosten und der Stadtgrenze im Osten. Darin sollen Integration von Aussiedlern und Ausländern verbessert, Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche aufgewertet und mehr Angebote für Ältere geschaffen werden.

Gesteuert werden viele Maßnahmen seit drei Jahren über einen Quartiersmanager und das Stadtteilbüro im Oberösch. Stichworte dazu sind: Angebote im «Mehrgenerationenhaus», Ausbau und Öffnung der Schulen oder Förderung von Kleinbetrieben, Handel, Handwerk und Gastronomie. Hinzu kommt eine Aufwertung des örtlichen Wohnumfelds oder die Schaffung von Freizeiteinrichtungen für die Jugend. Doch ohne die Bürger geht es nicht. Machen sie mit?

Mobile Redaktion am Mittwoch, 29. September, ab 19.30 Uhr in der Gaststätte «Zum Schmelztiegl».

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