Warteschlangen vermeiden

Nachgefragt bei Hildegard Hitzelberger Pfronten (asp). Das 32. 'Alpenländische Singen und Musizieren zum Advent' findet am zweiten Adventsonntag, 10. Dezember, um 16.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus in Pfronten-Berg statt. In den vergangenen Jahren entstanden aufgrund des Besucherandrangs am Kircheneingang Warteschlangen. Um das am Sonntag zu vermeiden, empfehlen die Organisatoren, vom Kartenvorverkauf im Haus des Gastes in Pfronten-Ried Gebrauch zu machen. Wir sprachen über das Adventsingen mit der Organisatorin, Hildegard Hitzelberger.

War hat vor über 30 Jahren das 'Alpenländische Singen und Musizieren zum Advent' in Pfronten ins Leben gerufen?

Hildegard Hitzelberger: Das war der damalige Volksmusikpfleger von Schwaben, Michael Bredl. Er war Lehrer in Hindelang und unser 'Anschieber'. In Pfronten wie in Wertach und in Schwangau machte Bredl Mut zu einem Adventsingen.

Wo fand es zum ersten Mal in Pfronten statt?

Hildegard Hitzelberger: In kleinem Kreis im Hotel Bavaria. Dann in der Michael-Kirche in Steinach. Dort war’s zwar eine schöne Atmosphäre, aber der Andrang so groß, dass wir in die evangelische Auferstehungskirche und in die katholische Pfarrkirche St. Nikolaus wechselten.

Bis 2004 machte Pfronten im südlichen Ostallgäu immer am Freitagabend vor dem ersten Advent den Auftakt dieser Konzerte. Dann wurde es auf den zweiten Advent nachmittags verlegt. Warum?

Hildegard Hitzelberger: Wir haben’s voriges Jahr probiert und hatten Erfolg. Der Termin am zweiten Adventsonntag um 16.30 Uhr in St. Nikolaus, der passt, den wollen wir jetzt beibehalten.

Wer wirkt heuer mit?

Hildegard Hitzelberger: Zum ersten Mal in Pfronten dabei sind die 'Jungen Jodler' aus Niedersonthofen (Oberallgäu). Das sind junge Leute, sie haben mit Oskar Hoffmann ihren eigenen Komponisten und Texter. Auch zum ersten Mal beim Adventsingen bei uns dabei ist das Pfrontener Scherrzithertrio. Außerdem wirken der Kirchenchor St. Nikolaus, das Gitarrenduo Hitzelberger Sauerwein, die Pfrontener Stubenmusik, die Pfrontener Stubensänger und das Blechbläser-Ensemble aus Kaufbeuren mit. Sprecher ist mein Sohn Johannes.

Und die Pfrontener Hirtenbuben?

Hildegard Hitzelberger: Die gehören dazu wie das Amen in der Kirche. Heuer hat sie zum zweiten Mal Johannes Hitzelberger unter seiner Fuchtel. Er bringt dabei seine Erfahrung als Kenner des Pfrontener Dialekts, als Sprecher beim Bayerischen Rundfunk und als Schauspieler mit ein.

Wer erhält den Erlös?

Hildegard Hitzelberger: Heuer wieder der Ambulante Krankenpflegeverein Pfronten. Seine Mitarbeiter leisten hervorragende Dienste, und wir Volksmusikanten wollen mit unserer musikalischen Einstimmung auf Weihnachten helfen.

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