Pfronten
Warmer Zauber im Advent

Vielen Menschen war es ein Bedürfnis, den frühen Abend des vierten Advents ganz in Ruhe in der schützenden Pfarrkirche St. Nikolaus zu verbringen. Durch Schnee und Kälte kamen sie, um sich von den Alpenländischen Weisen und Liedern bei gedämpftem Licht und dem wohligen Schein von Kerzen verzaubern zu lassen. Ursprüngliches, bodenständiges Liedgut boten die Gäste und die Pfrontener Gruppen - alles von Hildegard Hitzelberger fein zusammengestellt. Zu den sechs Teilen las Johannes Hitzelberger kontemplative Texte, wie «Konrad wartet auf Gott» oder «Auf dem Weg nach Bethlehem».

Wie schon seit einigen Jahren eröffnete das Blechbläser-Ensemble aus Kaufbeuren das Konzert mit «Advent». Die Töne schienen aus den Lüften zu kommen, denn die Bläser spielten von den beiden Balkonen im Chorraum aus. Pfarrer Bernd Leumann freute sich über die vielen Besucher und wünschte eine besinnliche Zeit.

«In Nacht und Dunkel» war eins der schönen Lieder, die die Niedersonthofer Singföhla mitgebracht hatten. Der Kirchenchor St. Nikolaus mit Heinz-Josef Fröschen intonierte seine Lieder von der Orgelempore aus. Bewundernde Blicke konnten so auch schon mal auf das neue große Instrument gerichtet werden. «Stehts gschwind amol» oder «O edle herzgüldene Nacht» waren zwei ihrer Stücke. Gäste waren auch die Jodlergruppe aus Vorderburg, die feinfühlige Jodlerlieder sangen, wie «sletzte Liachtle» oder «Weihnachtsglogga».

Weiter erzählten die schönen Beiträge der Mitwirkenden von der Verkündigung und der Herbergssuche.

In Erwartung des Herrn, die Hirten auf dem Feld und auf dem Weg zur Krippe hießen die nächsten Stationen der «Wanderung durch den Advent». Drei junge Pfrontner Burschen verkörperten sehr authentisch Hirten, die das Weihnachtswunder erleben. Auch die Männer der Pfrontener Stubensänger begeisterten die Zuhörer zum Beispiel mit «Isch finster duß» oder «Auf, auf, lieabe Buebe». Die letzten beiden der acht Gruppen waren das Gitarrenduo Hitzelberger-Sauerwein und die Gastgeber, die Pfrontener Stubenmusik. Bei den ganz dezent gespielten Stücken der Gitarren glaubte man sich in der Kirche ganz allein, so groß war die Stille und Aufmerksamkeit der Zuhörer.

Mit Harfe, Zither, Hackbrett, Gitarre, Querflöte und Geige schenkte die Pfrontener Stubenmusik dem Publikum Weisen wie das «Elisabeth-Menuett» und ein wunderschönes «Pastorell».

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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