Raumplanung
Walser überarbeiten ihr Räumliches Entwicklungskonzept

Zehn Jahre ist es her, dass das Räumliche Entwicklungskonzept (REK) der Gemeinde Mittelberg vom Kommunalparlament abgesegnet wurde. Was wo auf den Flächen des Kleinwalsertaler Gemeindegebiets bautechnisch passieren darf, ist darin 'beschrieben, kommentiert und mit Fakten hinterlegt', so Bürgermeister Andi Haid (BVP). Jetzt wurde das REK auch aufgrund der gewonnenen Erfahrungswerte überarbeitet.

Bevor das Konzept aber erneut durch die Gemeindevertretung als Entscheidungshilfe bei entsprechenden Anliegen beschlossen wird, wird es 'in Begutachtung durch die Bürger geschickt', meinte Haid. In den kommenden Wochen wird es im Gemeindeamt ausliegen, damit die Kleinwalsertaler Bevölkerung dazu Stellung beziehen kann.

Für Uli Leitgeb (FWB) stellt das überarbeitete REK 'ein verschärftes Werk' dar. Vor zehn Jahren 'war es mir zu eng und jetzt ist es noch enger', kritisierte er auf der jüngsten Gemeindevertretungssitzung. Bei 'kleinräumigen Abrundungen' habe man sich in der Vergangenheit immer 'klar' an das vorliegende Konzept gehalten.

Bei 'großen Sachen' sei es 'aber nicht mehr so wichtig' gewesen, verwies Leitgeb auf die von der Gemeindevertretung mehrheitlich bewilligte Verbauung des Alpbords im Zuge des Ifenprojekts der Kleinwalsertaler Bergbahn AG. Dass 'nicht immer mit gleichem Maß gemessen' wird, stellte auch Markus Fritz (BVP) infrage. Trotzdem habe sich das REK 'schon oft bewährt'. Dessen 'Inhalte sind nicht verkehrt', so Fritz.

Der fraktionslose Gemeindevertreter Florian Gmeiner ortete im REK 'ein gutes Handwerkszeug'. Es 'ist restriktiv', meinte Gmeiner. Das sei aufgrund des Flächenangebots im Kleinwalsertal auch notwendig.

Bürgermeister Andi Haid (BVP) strich beim neu überarbeiteten REK heraus, dass der einzelne Bürger 'jetzt mehr Möglichkeit zum Einspruch' habe. Nach eingehender Diskussion wurde die Begutachtung des REK durch die Bevölkerung mit 19 gegen 5 Stimmen auf den Weg gebracht.

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