Schulzentrum
Walser Gemeindevertreter sprechen sich für einen Architekten-Wettbewerb zur Sanierung des Schulzentrums Riezlern aus

Jetzt ist es durch: Was im Juli noch vertagt wurde, nämlich Klarheit über einen Architekten-Wettbewerb für die beabsichtigte Sanierung des Schulzentrums Riezlern zu erlangen, ist jetzt von der Gemeindevertretung Kleinwalsertal in Gang gebracht worden. Im Rathaus in Riezlern machten 22 Kommunalpolitiker bei zwei Gegenstimmen den Weg für den im laufenden Haushalt vorsorglich mit 90000 Euro berücksichtigten Planer-Wettstreit frei.

Den Mandatsträgern war indes klar, dass die nach ersten Grobschätzungen mit rund 9,5 Millionen Euro bezifferte Schulmodernisierung nicht in einem Zuge realisiert werden kann. Stattdessen tritt die Gemeindevertretung dafür ein, dass die Sanierung zumindest über zwei, möglicherweise sogar über drei oder noch mehr Bauabschnitte Stück für Stück umgesetzt werden muss. Dies wird als Vorgabe für die am Wettbewerb beteiligten Architekten festgehalten. Die Aufteilung in mehrere Phasen erleichtert es nach Meinung der Gemeindevertreter, ein solches Großprojekt überhaupt finanziell zu stemmen. So lautete jedenfalls das einheitliche Stimmungsbild aller drei Fraktionen im Walser Kommunalparlament.

Die Notwendigkeit einer umfassenden Erneuerung des Gebäudekomplexes stünde nicht zur Debatte, hielt Bürgermeister Andi Haid fest. Nach einer kürzlichen Finanzklausur konnten sich die Gemeindevertreter selbst ein Bild von der finanziellen Lage der Gemeinde machen. Laut dem Bürgermeister wurde dabei ein enger Spielraum für künftige Investitionen aufgezeigt. So habe man sich auf die jetzt gebilligten Etappenvarianten für das Schulzentrum verständigt, um auch bei anderen Aufgaben noch handlungsfähig zu bleiben. Nunmehr soll die für die Schulsanierung eingesetzte Arbeitsgruppe das Raumprogramm noch einmal << intensiv bearbeiten >> und mit dem Architekten Josef Fink die Bauphasen festlegen.

Letztendlich heißt es noch nicht, dass mit dem nunmehr eingeleiteten Architektenwettbewerb auch das Sanierungsvorhaben zwingend umgesetzt werden muss. Darüber wird das Kommunalparlament gesondert entscheiden, wenn erst einmal die beste Architektenidee prämiert ist. Gestartet wird das Projekt, so hieß es in der Sitzung, aller Voraussicht nach ohnehin erst in zwei Jahren.

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