Füssen / Pfronten
Waffen-Amnestie greift

Am 31. Dezember endete die Amnestieregelung für illegalen Waffenbesitz, die nach dem Amoklauf von Winnenden bundesweit eingeführt worden war. Auch bei den Polizeidienststellen in Füssen und Pfronten wurden zahlreiche Waffen abgegeben - nicht nur solche, für die die Besitzer keinen Waffenschein hatten. Auch Besitzer von legalen Waffen nutzten die Gelegenheit, diese abzugeben.

Bei der Polizei Füssen wurden während der Amnestie 27 Gewehre, 31 Revolver und Pistolen, ein Bajonett und knapp 25 Kilogramm Munition verschiedenen Kalibers abgegeben. Dazu kam eine Reihe von unerlaubten Messern, Wurfsternen und Hiebwerkzeugen.

Auch im Bereich der Polizei Pfronten zeigte die Regelung Wirkung: In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres wurden 38 Schusswaffen - 18 Gewehre, 13 Pistolen, sieben Revolver - abgegeben. Außerdem brachten Einwohner aus dem Dienstbereich freiwillig zwei Bajonette und mehrere Hundert Schuss Munition zur Polizei.

Unter den Langwaffen, so teilt die Polizeistation weiter mit, befanden sich auch Raritäten wie ein Karabiner K 98, mehrere Jagdwaffen und Kleinkalibergewehre.

Sämtliche Waffen werden über die Waffenbehörde beim Landratsamt Ostallgäu dem Bayerischen Landeskriminalamt zur Vernichtung übergeben.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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