Kempten
Wacker-Schließung: Was ist mit ESK?

Das Kemptener Werk der Wacker Chemie schließt 2011 (wir berichteten). «Und was passiert dann mit dem Elektroschmelzwerk Kempten?», fragten gestern Leser. Sie erinnerten sich an die Verbindung der Betriebe, als beide zum Wacker-Konzern gehörten.

Doch das ist Vergangenheit. 2004 wurde ESK Ceramics von Wacker an den amerikanischen Konzern Ceradyne verkauft. Die Wacker Chemie AG wollte sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und veräußerte deshalb die Keramik-Sparte. Das Unternehmen Ceradyne, das ebenfalls Keramik-Produkte herstellt, investierte in den vergangenen Jahren rund 20 Millionen Euro in die Sicherung des Standorts Kempten. «Wir haben zwar auch unter der Finanzkrise gelitten, aber jetzt sehen wir wieder Licht am Ende des Tunnels», erklärt Dr. Thomas Jüngling, Sprecher der ESK-Geschäftsführung. So musste vergangenes Jahr Kurzarbeit angemeldet werden. Doch jetzt ziehe die Auftragslage wieder an.

Wie es übrigens mit den Liegenschaften, den Gebäuden und dem Grundstück von Wacker Chemie weitergeht, ist noch völlig offen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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