Kaufbeuren / Ostallgäu
Wachstum trotz Wirtschaftskrise

Kräftig auf Wachstumskurs trotz allgemeiner Wirtschaftskrise ist die Erlebnismesse MIR («Miteinander in der Region»), die gestern in Kaufbeuren ihre Pforten eröffnet hat und noch bis Sonntag läuft. Waren es bei der ersten MIR im Jahr 2007 etwa 140 Aussteller, bei der zweiten im vergangenen Jahr 145, so präsentieren heuer 173 Gewerbetreibende, Verbände und Institutionen ihre Angebote und Dienstleistungen. Mehr als 80 Prozent dieser Aussteller stammen aus der Region, so Markus Brehm, Geschäftsführer des Veranstalters, der Allgäu Event AZ Marketing und Service GmbH. Die Messe sei somit auch ein Schaufenster für die wirtschaftliche Stärke der Region.

Die MIR hatte 2007 die Ostallgäuer Herbstwoche abgelöst. «Ich denke, unser Konzept ist gut, es kommt auch den kleinen Betrieben entgegen», so Brehm. Im Gegensatz zur Herbstwoche ist die MIR auf drei kompakte Tage reduziert, was von kleineren Unternehmen personell sicher einfacher gestemmt werden könne. Ein weiterer wichtiger Vorteil für Brehm: Der Eintritt ist kostenlos. «Was man da spart, kann man dann auf der Messe ausgeben.»

Auf die wirtschaftlichen Aspekte hob auch Schirmherr Franz Pschierer, Staatssekretär im bayerischen Finanzministerium, ab. Die MIR stärke das Gemeinschaftsgefühl in der Region und steigere die Binnennachfrage. Der Veranstalter, «die Allgäuer Zeitung wird ihrer Verantwortung als Lokalzeitung und als Verlag gerecht», ergänzte der CSU-Politiker. Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) sah in der MIR einen möglichen Kristallisationspunkt für einen Aufschwung.

Und der Ostallgäuer Landrat Johann Fleschhut (Freie Wähler) betonte, man müsse das wirtschaftliche «Rad nun in Bewegung» halten - gerade im Angesicht der Krise. «Ein gescheiter Wirtschaftsstandort braucht auch eine gescheite Messe, und die haben wir jetzt.»

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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