Medaille
Vorreiter bei Umwelttechnik

Das eine Unternehmen macht als «bayerischer Botschafter für moderne Lüftungstechnik» in energetisch hocheffizienten Gebäuden Furore, das andere gilt als Vorreiter für rationelle und regenerative Heizungssystemtechnik mit hygienischer Warmwasserbereitung. Gute Ideen gedeihen häufig eher im Verborgenen. Das bestätigt sich mit den Kaufbeurer Unternehmen Airoptima und Varmeco, die anlässlich der Eröffnung der Sparkassen-Energiespartage im Stadtsaal vom bayerischen Umweltministerium ausgezeichnet worden sind.

Die Referenzliste der Firma Airoptima ist lang. Geschäftsführer Markus Meyer konzipierte die größte Passivhaus-Wohnanlage in Europa, das «Lodenareal» in Innsbruck, sowie den Neubau des Olympischen Dorfes im Passivhausstandard für die ersten Jugendwinterspiele 2012 mit, das heuer ebenfalls in Innsbruck gebaut wird. Justizvollzugsanstalten in Österreich und Deutschland tragen ebenso seine Handschrift wie Altenheime, Schulen und Privathäuser. Meyer sei immer wieder mit beteiligt, wenn es darum geht, mithilfe neuer Konzepte modernste Energiestandards auch auf Gebäude anzuwenden, die für diese Standards nicht gebaut wurden, so Oberbürgermeister Stefan Bosse bei der Verleihung der Staatsmedaille für Verdienste um Umwelt und Gesundheit.

Mehr noch: Bosse nannte Meyer mit Blick auf seine Erfahrungen in der Lüftungs- und Wärmepumpentechnologie den «bayerischen Botschafter für moderne Lüftungstechnik» in energetisch hocheffizienten Gebäuden. Seine Erfahrungen gibt der Unternehmer in Vorträgen und Schulungen, etwa in der Landesberufsschule Bozen/Italien, beim Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza), in der Bayerischen Bauakademie Feuchtwangen und bei der Handwerkskammer weiter.

Auch Varmeco kann auf bekannte Referenzobjekte verweisen, darunter die Energiezentrale des Multifunktionsgebäudes der Umweltstation Unterallgäu in Legau, die vom bayerischen Umweltministerium als Umweltstation anerkannt ist und gefördert wird.

Keine Chance den Keimen

Die 30-köpfige Mannschaft von Varmeco versteht sich seit zwei Jahrzehnten auf Heizungssystemtechnik für Solarsysteme. Anders als in einer Zeit, in der reine Trinkwasser-Solaranlagen propagiert worden seien, zeige sich die Fachwelt mittlerweile weitgehend einig, so Bosse: «Wenn schon investiert wird, dann idealerweise in eine Kombianlage, sprich heizungsunterstützende Solaranlage». Dies entspreche seit jeher Varmecos Anlagenphilosophie. Zudem entwickelt und vertreibt der Betrieb unter der Geschäftsführung von Martin Reckziegel und Mathias Chmiel Geräte zur hygienischen Trinkwasserbereitung im Durchflussverfahren. Dabei wird das Lebensmittel Wasser nicht im aufgeheizten Zustand gelagert, sondern im Bedarfsfall erwärmt, um Keimen keinen Nährboden zu bieten. «Varmeco kann sich hier als Wegbereiter und Technologieführer sehen», so Bosse.

Beide Geschäftsführer kündigten in ihren Dankensreden Expansionen ihrer Betriebe an.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen