Vorbildlich für Bayern

Roßhaupten | pas | Roßhaupten gehört zu den 21 Gemeinden in Bayern, die in Qualitätszirkeln beim 'Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune' mitarbeiten (siehe Info-Block). Dieses neue Netzwerk ist von der Staatsregierung ins Leben gerufen worden, weil man erkannte, dass die angebotenen Möglichkeiten zur Steigerung der Lebensqualität in den ländlichen Bereichen zu gering oder zu wenig nachhaltig genutzt werden. Das entscheidende Kriterium für die Zugehörigkeit zu den 21 beispielhaften Gemeinden war die selbstständige und erfolgreiche Mitarbeit von örtlichen Arbeitsgruppen im Rahmen der Dorferneuerung.

Bei einem Gespräch mit der Landtags-Abgeordneten Angelika Schorer berichtete Bürgermeister Rudolf Zündt über die Hintergründe, die zur Einführung dieses Netzwerkes führten. Eine umfassende Bestandsaufnahme der kommunalen Agenda 21 hat deren Stärken und Schwächen bei der Umsetzung deutlich gemacht: Obwohl in kommunalen Sachgebieten ein dringender Handlungsbedarf von Bürgern und Gemeindeführungen hervorgehoben worden ist, erfolgten wenige Verbesserungen.

Voraussetzungen vorhanden

Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass kommunale Handlungsinstrumente und -spielräume für eine erfolgreiche Kommunalentwicklung durchaus vorhanden sind. Die bessere Nutzung dieser Handlungsspielräume ist jedoch abhängig vom Wollen, Wissen und Können der politischen Akteure. Das Forschungsvorhaben '21 Gemeinden - Gute Beispiele für eine nachhaltige Kommunalentwicklung' sammelt deswegen geeignete Strategien für eine bessere Umsetzung von Verbesserungen auf der kommunalen Ebene und hält sie für alle bayerischen Kommunen fest. Drei 'Qualitätszirkel' bildeten sich aus den 21 Gemeindevertretern. Jede Gruppe wird sich mit einem besonderen Thema für die 'Nachhaltige Bürgerkommune' beschäftigen. Die einzelnen Arbeitsthemen sind: 'Aktivierung von bürgerschaftlichem Engagement', 'Kommunaler Klimaschutz' und 'Gestaltung des demografischen Wandels'.

Bürgermeister Zündt wählte die Arbeitsgruppe, die sich mit dem demografischen Wandel befasst. Er sieht hier einen neuen Arbeits-schwerpunkt im Ort. Auch über Erfahrungen dazu verfügt der Bürgermeister bereits mit dem abgeschlossenen Projekt der Tagesmütter (wir berichteten).

Der Anstoß dafür kam von den Bürgern, wurde von der Gemeinde unterstützt, in der Agendagruppe 'Soziales Füreinander' detailliert ausgearbeitet und mit Fördermitteln für ein Ausbildungsinstitut umgesetzt. 'Das Projekt läuft nun von alleine und wird von den beteiligten Frauen eifrig und mit persönlichem Einsatz weitergeführt', unterstrich Zündt dankbar.

Als zweites Projekt hat die Roßhauptener Agendagruppe Soziales bereits den Antrag für ein Mehrgenerationenhaus gestellt (wir berichteten).

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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