NachgefragFischer
Vorbild Rosental

Nachgefragt bei Einzelhändler Maximilian Fischer In den Straßen der Altstadt macht sich die Vorweihnachtszeit mit zahlreichen Lichterketten bemerkbar. Doch in den vergangenen Jahren strahlten die Glühbirnen nicht in jedem Winkel der Altstadt. Auf ihrem Weg durch die Gassen erlebten die Passanten mitunter den abrupten Wechsel von sehr hell und sehr dunkel. Heuer haben die Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren (AK), Geschäfte und die Stadt die Festbeleuchtung deutlich ausgeweitet und verschönert. Zum Beleuchtungskonzept gehören neben den sogenannten Überspannungen auch «Eingangsmotive» an den Hauptzugangsbereichen der Altstadt - etwa im Rosental. Wir sprachen darüber mit Maximilian Fischer von dort ansässigen Geschäft Cigarren Ruf.

Was die Stadt sich in anderen Bereichen der Altstadt wünscht, ist unter anderem im Rosental und Teilen der Pfarrgasse heuer umgesetzt worden: eine durchgängige Weihnachtsbeleuchtung. Wie haben Sie das geschafft?

Fischer: Dem Ergebnis gingen viele Diskussionen voraus. Trotz der Auswirkungen der Wirtschaftskrise konnten wir im Sommer viele Geschäftsleute und andere Unterstützer überzeugen, sich finanziell am Ausbau der Weihnachtsbeleuchtung zu beteiligen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.

Wie sieht diese Beteiligung der Einzelhändler aus?

Fischer: Die Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren unterstützt die Initiative der Geschäftsleute in einzelnen Straßenzügen, die bisher über keine oder über eine ausbaufähige Weihnachtsbeleuchtung verfügen, mit einer 50-prozentigen Bezuschussung. Zum Beleuchtungskonzept gehören neben den sogenannten Überspannungen aber auch Eingangsmotive an den Hauptzugangsbereichen der Altstadt. Sie werden allerdings nur gefördert, wenn dahinter auch tatsächlich Überspannungen des Straßenzuges erfolgen. Als weiterer Anreiz dient ein Zuschuss der Stadt Kaufbeuren sowie die Hilfe des städtischen Bauhofes.

Wie viele Geschäfte machen in Ihrem Bereich mit?

Fischer: Im Rosental und in Teilen der Pfarrgasse haben sich 16 Geschäfte sowie andere Unterstützer finanziell engagiert. Das ist sehr viel. Vor allem, wenn man bedenkt, wie schwer es bisher war, alle unter einen Hut zu bekommen.

In anderen Teilen der Altstadt gibt es aber nach wie vor dunkle Ecken. Wie lassen sich noch mehr Läden von einer Teilnahme überzeugen?

Fischer: Die Weihnachtsbeleuchtung im Rosental und in Teilen der Pfarrgasse sowie die Zusammenarbeit der Geschäftsleute hat Vorbildcharakter. Das Ergebnis spricht für sich und könnte auch andere Geschäftsinhaber überzeugen. (avu)

 

 

Die Eingangssituation zur Altstadt im Rosental (Foto) und in anderen Straßenzügen wurde heuer mit Weihnachtsschmuck neu gestaltet. Foto: Mathias Wild

Autor:

Alexander Vucko aus Kempten

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