Von Musketieren, Maketenderinnen und kleinen Feuerwehrlern

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Kempten | kro | Scheich und Suleika, Südstaatler und Saloon-Lady oder doch lieber Weinprinzessin und Weinfass? Welche Maskerade steht fürs Faschings-Getümmel 2008 ganz oben auf der Hitliste? Die Allgäuer Zeitung schaute sich in verschiedenen Geschäften um und erkundigte sich nach den Trends für die närrischen Tage.

'Musketier, Marketenderin und dann vor allem die 50-er Jahre mit Petticoat-Kleid und Elvis-Kostüm mit entsprechender Perücke und Sonnenbrille liegen absolut an der Spitze, gefolgt von niedlichen Bunnys, herzigen Dirndln und stolzen Schotten', weiß beispielsweise Roswitha Brinkmann. Plüschkostüme, wie etwa knallrote Feuerwehr-Hydranten oder ein aufblasbares Babydoll-Outfit aus Kunststoff, würden sich zwar für heißen Rock'n'Roll weniger eignen, seien aber ein gefragter Gag für die Faschingsgaudi im Freien und würden auch das gute Geschäft in diesem Jahr mit ankurbeln, sagt die Verkäuferin.

Aufs Detail kommt es an

Das große Interesse an Faschingskostümen bestätigt in einem anderen Geschäft auch Vivien Eichhorn. 'Die Kunden haben konkrete Vorstellungen von einer perfekten Verkleidung', berichtet die Verkäuferin: 'Da muss alles stimmen, von den Haaren bis zu den Füßen.' So sei beim Pharao der Kopfschmuck und bei der Ägypterin die Perücke ein Muss. Und bei der ebenfalls beliebten Carmen sei beim Zubehör alles bis ins Detail gefragt. Nach ihrer Erfahrung planen Ballbesucher ihr Kostüm frühzeitig. Kurzfristige Entscheidungen für Ringelshirt und Strohhut erlebe man kaum.

Auch Pirat und Piratenbraut, Ritter und Burgfrau, Charleston-Lady und Al Capone, Vampire oder süße Früchtchen, wie etwa die Erdbeere seien beim Narrenvolk beliebt, heißt es in weiteren Geschäften.

Und wie sieht's bei den jüngsten Mäschkerle aus? Der vier-jährige Sven möchte sowieso einmal Feuerwehrmann werden, also wird er beim Kinderfasching probeweise die Rolle übernehmen. Der fünf-jährige Mike stellt klar, 'ich will ein Pirat sein. Da brauch' ich aber auch eine Knalle, aber eine schöne.' Simon, ebenfalls fünf, gesellt sich lieber auf die Seite der Ordnungshüter und möchte einen Polizisten darstellen.

'Kleine Mädchen verkleiden sich weiterhin gerne als Prinzessin oder Fee, auch Ballerina, Käfer, und Hexe sind beliebt. Bei Buben stehen Zauberer und Spider-Man besonders hoch im Kurs', sagt Verkäuferin Andrea Spenzel. Die Verkleidung der Jüngsten richte sich nach den jeweiligen Figuren der aktuellen Film- und Fernsehgeschichten.

Und auch dies war bei dem Bummel durch die Stadt zu erfahren: Die kurze Faschingszeit wollen die meisten intensiv nutzen, ist doch bekannter Weise an Aschermittwoch alles vorbei. Und der fällt in diesem Jahr schon auf den 6. Februar.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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