Emmenhausen
Vom Trinkwasser bis zum Krottenweiher

Eine rege Diskussion mit zahlreichen Anfragen, Anregungen und Wünschen gab es bei der Bürgerversammlung in Emmenhausen. l Bauschutt Ein Bürger monierte, dass der Bauschutt des früheren Altersheims in der ehemaligen Bauschuttdeponie abgelagert worden sei. Bürgermeister Alois Porzelius entgegnete, wenn dem überhaupt so sei, könne es sich nur um eine Zwischenlagerung handeln.

l Kiesgrube Zum Dauerthema Kiesgrube kam der Vorschlag, ein neues Grundstück ins Auge zu fassen - damit in der Gemeinde endlich wieder Kies abgebaut werden könne. Porzelius meinte, dafür müsse man zunächst ein neues Grundstück kaufen. Und dies sei nicht billig.

l Hochwasser Ein Bürger erzählte von seinen Problemen: Wenn im Winter der Boden gefroren ist und das Wasser nicht versickern kann, laufe das Wasser von einer Wiese auf sein Haus zu, die Garage sei schon ganz feucht. Nachdem er selbst einen Sickerschacht gesetzt habe, sei es jetzt zwar besser, das Problem aber noch nicht behoben. Porzelius versprach, dies an Ort und Stelle anzuschauen.

l Friedhofszufahrt Die Zufahrt sei sehr schlecht und bei Kanalarbeiten in Mitleidenschaft gezogen worden, bemängelte ein Bürger. Pozelius versprach, sich das Problem am Ort anzuschauen.

l Regengullis Auf die notwendige Entleerung der Gullis angesprochen, meinte Porzelius, dass man die Erntezeit abgewartet habe. «In dieser Zeit fällt mehr Schmutz an», so der Bürgermeister. Die Gemeindearbeiter seien aber bereits unterwegs.

Probleme beim Mähen

l Streukiste Ein Bürger hätte gerne bei seinem Grundstück für den Winter eine Streukiste. Bisher sei dort «nur ein Haufen gelagert», was ihm im Frühjahr beim Mähen Probleme mache. Gemeindearbeiter Konrad Alt sagte: «Die Gemeinde hat über 40 solcher Kisten. Wir sind aber dabei, noch weitere anzufertigen.»

l Helfer vor Ort Auf die Frage, ob man in Notfällen die Helfer vor Ort separat anrufen müsse, erklärte Pozelius, dass dies nicht notwendig sei. Die Helfer werden über den Notruf und die Rettungsleitstelle automatisch informiert.

l Trinkwasser Zum aktuellen Stand der Trinkwasserversorgung meinte das Gemeindeoberhaupt, dass die Trassenführung gerade geprüft werde. Die Frage sei jedoch, wie das Wasser aus Landsberg ins Waaler Netz gelangt. Geprüft werde ein möglicher Anschluss in Ellighofen oder in Erpfting.

l Krottenweiher Ein Bürger wollte wissen, ob es zur Sanierung des Krottenweihers eine Informationsveranstaltung für Bürger gebe. Kirchenpfleger Manfred Scheitle sicherte dies zu.

l Straßeneinmündung Ein Bürger fragte, ob man die zwei Bäume an der Einmündung der Erpftinger Straße in die Straße von Honsolgen nach Bronnen nicht entfernen könne. Sie stellen in seinen Augen eine Gefahr dar - «weil die Sonne am Nachmittag die Fahrer doch sehr blendet». Porzelius hielt dem entgegen: Die Übersicht sei gegeben, außerdem handle es sich um eine Kreisstraße.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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