Vom Schmatz für den Schatz

Von Thomas Niehörster | Bad Hindelang Für die 'Johlargruppe Hindelaong' ist einer der jährlichen Höhepunkte der Jolarôbed im Kurhaus Bad Hindelang. Bei diesem inzwischen 41. Abend sind die Einheimischen mehr unter sich, wohingegen die späteren Konzerte eher die Gäste ansprechen.

Wie immer waren auch in diesem Jahr mit den Geschwistern Ertl aus Oberbayern, dem Trachtenchörle Oberstdorf, dem Gitarrenduo Hitzelberger/Sauerwein und dem Jodelchörli Chlytal Aktive anderer Vereine dabei, die die einheimischen, die Jodlergruppe Hindelang, das Trio 'Rotspitz-Büebe' und die 'Raffelemuseg Hüttlinger/Milz', gesanglich und musikalisch unterstützten.

Wie immer prächtig und beeindruckend ist der Einzug der Schweizer Gruppen mit ihren überdimensionalen Kuhglocken, wobei es einem wegen des archaischen Klangs schon leise den Rücken hinunterrieseln kann. Unnötig erscheint es, wenn Moderatoren wie diesmal Johannes Hitzelberger, der von 'Funk und Fernsehen' kommt, die Allgäuer mit Kropf, Fiedle und als gschpäseg vorstellen.

Da ist es dann gut, wenn über das ganze Alpenland hinweg von der Heimat, deren Liedern, vom Leben und Arbeiten im Berg mit den selben Gedanken und Empfindungen musikalisch erzählt wird, wie es auch die Hindelanger tun. Und so ist es ganz selbstverständlich, dass die Raffelemuseg Hüttlinger/Milz die Geschwister Ertl aus Oberbayern begleitet. Immer wieder beeindruckend sind die Stückle von Alfred Hüttlinger auf der Maultrommel.

Waldesruh, die Jagd, die Abendglocken und der Schmatz für den Schatz werden ebenso von den Hindelangern wie vom Jodelchörle Chlytal aus Elm im Glarnerland besungen. Die Schweizer Gruppe, die einen Tag später noch an der Volksmusik-Messe in Oberjoch teilnahm, brachte ihren Gastgebern süße Pastetchen, eine Spezialität aus ihrer Heimat, mit.

Im ausverkauften Bad Hindelanger Kurhaus mussten alle Aktiven Zugaben geben, bevor der Abend mit einem wunderbaren 'Naturjolar' der Hindelanger ausklang.

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