Ehrenzeichen
Vier unterallgäuer Bürger erhalten Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten

Landrat Hans-Joachim Weirather hat vier engagierten Unterallgäuern das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt ausgehändigt. In einer Feierstunde im Landratsamt übergab er die hohe Auszeichnung an Martin Gleich aus Babenhausen, Leonhard Maier aus Niederdorf, Karl Müller aus Legau und Wolfgang Zillenbiller aus Ungerhausen.

Martin Gleich und der TSV Babenhausen sind untrennbar miteinander verbunden', sagte Weirather. Gleich war fünf Jahre Vizepräsident, dann zwei Jahre kommissarischer Präsident des Vereins. Seit 30 Jahren ist er nun Präsident. In dieser Zeit stieg die Mitgliederzahl von etwa 500 auf heute rund 2500 an.

Besondere Anliegen seien für Gleich die Jugendarbeit, aber auch der Behinderten-, Versehrten- und Rehabilitationssport. Außerdem habe er viele Baumaßnahmen auf den Weg gebracht und dabei seinen Sachverstand als Architekt eingesetzt - zum Beispiel beim Neubau von Sportplatz, Sportheim oder den Sportanlagen Süd.

Leonhard Maier hat 1994 den Heimatverein Wolfertschwenden gegründet und war bis 2012 dessen Vorsitzender. Besondere Verdienste habe er sich bei der Sanierung des Heimathauses und beim Aufbau des Heimatmuseums erworben, sagte Weirather.

Außerdem sei Maier maßgeblich verantwortlich für Erstellung und Herausgabe des Heimatbuches 'Haus- und Hofgeschichte der Gemeinde Wolfertschwenden mit den Ortsteilen Niederdorf und Dietratried' gewesen.

Darüber hinaus ist er seit 1977 Mitglied der Kirchenverwaltung und seit mehr als zehn Jahren Kirchenpfleger in Niederdorf.

Karl Müller sei bekannt als 'Fotograf von Legau' und habe dort das kirchliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben geprägt, wie Weirather sagte.

43 Jahre war er Vorsitzender des Heimatdiensts Legau (1968 bis 2011). Von 1954 bis 2001 habe er sich nahezu ununterbrochen in der Kolpingsfamilie Legau engagiert – davon mehr als 20 Jahre als Vorsitzender. Seit 1968 ist Müller überdies Mitglied im Pfarrgemeinderat Legau, von 1974 bis 1998 war er dessen Vorsitzender.

Zudem war er Vorsitzender des Gewerbeverbands Legau (1970 bis 1983) und ist seit 1986 ständiger Diakon in der Pfarrei Legau.

Wolfgang Zillenbiller ist seit 2002 Vorsitzender des Schützenvereins Hubertus Ungerhausen. Mitglied des Vereins ist er bereits seit 1980, von 1985 bis 2002 war er Jugendleiter. Außerdem ist Zillenbiller im Sportverein Ungerhausen engagiert und war viele Jahre für die Skikursleitung zuständig.

Laut Weirather hat er sich bei verschiedenen Veranstaltungen als Organisationstalent erwiesen und bündle die Interessen der Vereine in Ungerhausen. Ergebnisse seien gemeinsame Veranstaltungen wie Dorffeste oder das gemeinsame Maibaum-Aufstellen seit dem Jahr 2000.

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