Memmingen
«Viele tolle Anregungen»

2Bilder

Isabel Schötta, Katrina Dibah-Lavorante und Manfred Mäuerle sind «sehr zufrieden». Die beiden neuen Projektmanagerinnen (siehe auch Infokasten) und der Leiter des städtischen Sozialreferats sind «positiv überrascht» von der Beteiligung der Bürger an den sieben Workshops zur Neugestaltung des Memminger Westens.

Wie berichtet, hatten zwei Architekturbüros Entwürfe für die weitere Entwicklung im Westen der Stadt erarbeitet. Die Bürger aus dem Projektgebiet waren nun den ganzen Januar über dazu aufgerufen, bei verschiedenen Themen ihre Ideen und Erfahrungen in den Planungsprozess einzubringen. «Und gleich am ersten Abend waren rund 30 Leute da», freut sich Mäuerle.

Die neue Projektmanagerin Katrina Dibah-Lavorante lernte bei den Workshops ihr künftiges Aufgabengebiet kennen. Ihr fiel gleich auf: «Die Bürger waren begeistert, dass sie gefragt und mit einbezogen werden.» Ihre Kollegin Isabel Schötta, die auch erst seit November 2009 Projektmanagerin bei der Sozialen Stadt ist, stellte fest: «Es gab mehrere Punkte, die bei jedem Workshop angesprochen wurden.»

Im Einzelnen waren das:

Beleuchtung: «Wir haben immer wieder von Anwohnern gehört, dass sie sich an gewissen Stellen nachts mehr Licht wünschen», berichtet Schötta.

Müll, Lärm und Vandalismus: Referatsleiter Mäuerle räumt ein, dass es kontroverse Diskussionen gegeben habe, in welchem Maße Kinder und Jugendliche dafür verantwortlich seien.

Die neuen Projektmanagerinnen brechen eine Lanze für die jungen Bewohner des Stadtviertels: «Zum Beispiel an der Diskussion über die Neugestaltung des Spielplatzes am Waldbottweg hat sich eine ganze Reihe von Jugendlichen engagiert beteiligt und viele tolle Anregungen gegeben», betont Dibah-Lavorante.

Ihr ist wie Isabel Schötta und Manfred Mäuerle bewusst, dass sich die Stadtentwicklung im Rahmen der Sozialen Stadt nur in vielen kleinen Schritten vollziehen könne, die keinen allzu großen Aufwand erforderten. Dieser Ansicht seien auch zahlreiche Workshop-Teilnehmer gewesen.

Begegnungsstätte für Menschen unterschiedlicher Herkunft

Ein Beispiel hierbei ist die Unterführung zum Unteresch, die freundlicher und barrierefrei gestaltet werden soll. Vorhaben wie dieses sollten zu realisieren sein, meint Mäuerle - auch wenn der finanzielle Spielraum der Stadt enger werde: «Denn wir sind schließlich in einem staatlichen Förderprogramm drin. Daher sollten Projekte, die bereits angelaufen sind, auch durchgezogen werden.»

Dazu zählt der geplante Interkulturelle Garten, der an der Feystraße entstehen soll: eine Begegnungsstätte für Anwohner unterschiedlicher Nationalität, die von ihnen selbst bepflanzt und gestaltet werden soll.

Termin Die Ergebnisse der Workshops werden der Öffentlichkeit am Freitag, 19. Februar, ab 19 Uhr in der Aula der Theodor-Heuss-Schule präsentiert.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by Gogol Publishing 2002-2019