Coronakrise
Viele Praxen im Oberallgäu schalten in den Notbetrieb oder schließen vorübergehend

Physiotherapeuten sowie Zahnärzte und andere Fachärzte aus Kempten und dem Oberallgäu schränken derzeit ihren Betrieb ein. Vorwiegend werden Patienten weiter behandelt, die als Notfall gelten oder dringend eine Therapie nötig haben (Archivfoto).
  • Physiotherapeuten sowie Zahnärzte und andere Fachärzte aus Kempten und dem Oberallgäu schränken derzeit ihren Betrieb ein. Vorwiegend werden Patienten weiter behandelt, die als Notfall gelten oder dringend eine Therapie nötig haben (Archivfoto).
  • Foto: Matthias Becker
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Viele Praxen im Oberallgäu schränken ihre Sprechstunden ein und schalten in den Notbetrieb. Andere schließen vorübergehend, weil die Patienten ihre Termine absagen. Das geht aus der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung (AZ) hervor. Demnach müssen Fachärzte und Physiotherapeuten in der momentanen Krise abwägen, ob eine Behandlung zwingend notwendig ist oder sich verschieben lässt.

Komplett schließen können sie nicht, erklärt Kardiologe Dr. Franz Heigl vom Medizinische Versorgungszentrum Dres. Heigl, Hettich in Kempten. Seine Praxis ist eine der größten Facharztpraxen in der Stadt. Mediziner behandeln in seiner Praxis viele Schwerkranke. Therapien, wie beispielsweise eine Dialyse (Blutwäsche), sind für Betroffene überlebensnotwendig. Laut AZ wurden die Maßnahmen zum Schutz vor dem Virus verstärkt, beispielsweise mit einer Corona-Kontroll-Schleuse, die jeder Mitarbeiter und Patient durchläuft.

Die Sonthofer Physiotherapeutin Vanessa Weiler (Körperwohl Allgäu) weist gegenüber der Allgäuer Zeitung darauf hin, dass vom Arzt verordnete Krankengymnastik oder andere Physiotherapie nach wir vor stattfinden. Laut Allgemeinverfügung dürfen Physio- und Psychotherapeuten weiterhin arbeiten, sofern eine ärztliche Verordnung, also ein Rezept, vorliegt. Trotzdem arbeiten manche Praxen in Kempten und dem Oberallgäu am Existenzminimum, so die AZ.

Der deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK) fordert nun "für Physiotherapeuten finanzielle Soforthilfen von der gesetzlichen Krankenversicherung in Form von Ausgleichszahlungen", heißt es weiter in der Zeitung. 

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 30.03.2020.

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