Kinderkulturtag
Viel Spaß und Informationen

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Obwohl Initiator Paul Neumann vom Kinderschutzbunds großen Wert darauf legt, dass am ursprünglichen Konzept des Kinderkulturtages nicht gerüttelt wird, lassen sich die Akteure jedes Jahr etwas Neues einfallen. So auch bei der 24. Veranstaltung, die am Samstag die Aula des Jakob-Brucker-Gymnasiums füllte.

Wie die meisten Beteiligten gehören auch viele der Gäste zu den regelmäßigen Teilnehmern. «Einige sind als Kinder schon gekommen und kommen nun mit den eigenen Kindern», so Neumann. Trotz dieser Tradition hat Monotonie keine Chance. Die gut 20 beteiligten Verbände, Organisationen und Vereine ließen sich erneut ein abwechslungsreiches und ansprechendes Programm einfallen. An den Ständen wurde zum einen die jeweilige Arbeit und das Angebot der Beratungsstellen liebevoll präsentiert und von den Vertretern individuell erklärt. «Die Schwellenangst ist hier geringer, als in der Anlaufstelle», weiß Doris Schunk vom Ostallgäuer Landratsamt. Sie und ihre Kolleginnen informierten die Erwachsenen über das Netzwerk an Kinderschutzstellen. Für die Kinder gehören sie mit dem Perlenfädeln schon zu einer festen Einrichtung. «Heuer sind sehr viele Buben dabei», freute sich Schunk.

Ideenreichtum bewies auch der Bund Naturschutz. Fieberhaft schüttelten vor allem die kleinen Standbesucher die blickdichten Kunststoffbehälter ganz nah am Ohr. Ziel der kniffligen Aufgabe war es, den Inhalt zu erraten. Ob sich Lärchennadeln, Moos, Öl oder schwarzer Pfeffer im Inneren befinden, fiel beim herrschenden Geräuschpegel nicht einfach. Für die elfjährige Jelena und ihren achtjährigen Bruder Alek war das akustische Memory «das Tollste auf dem Kindertag». Hervorragende Noten verliehen die beiden aber auch dem Gesamtkonzept: «Die gute Laune gefällt uns am besten. Nächstes Jahr kommen wir wieder.» Auch Mutter Iris Lukoschek zieht positive Bilanz. «Wenn ich sehe, welchen Spaß meine Kinder haben, werde ich selbst wieder zum Kind. Ich sehe jedes Jahr gerne, wie die Kinder hier kreativ werden und aus wenig Dingen viel machen. Da muss man keine teuren Spiele kaufen», so die Neugablonzerin.

Zauberer und Gaukler

Das Flair des Kinderkulturtags machen jedoch nicht allein die bunten Mitmachstände aus. Ebenso großen Beifall ernteten die unterschiedlichen Vorführungen. So verzauberten der Lindauer Magier Thomaselli und sein Zauberlehrling, der freche Plüschrüde Momo, die begeisterten Zuschauer. Für viel Wirbel sorgte neben dem Turnverein Neugablonz die quirlige Truppe aus 23 «Gauklinis» von Artistica Anam Cara. Ihre atemberaubende Showeinlage sorgte zudem dafür, dass Anam Cara-Chef Christian Scheidl zahlreiche Anfragen zum Mitmachen zu beantworten hatte.

Einen Vorgeschmack auf ihr Adventsprogramm gaben bereits die bezaubernden Tänzerinnen der Ballettakademie König-Sräga. Das Prinzip «von Kindern für Kinder» ging bei den Vorführungen eindeutig auf. (agi)

 

Der Magier Thomaselli und sein Zauberlehrling, der freche Plüschrüde Momo (links), verzaubern das Publikum. Fotos: Harald Langer

 

Aileen lässt einen Scherenschnitt von sich anfertigen.

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