Ffw Kaufbeuren
Viel Arbeit und etliche Beförderungen bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren

Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren standen heuer die Mitglieder besonders im Vordergrund: «Wir haben diesmal ungewöhnlich viele Beförderungen», berichtete Vereinsvorsitzender Hubert Weikmann. 27 Feuerwehrler wurden im Rang hochgestuft, weit über 30 für ihren Dienst bei der Wehr geehrt. Er lobte deshalb die Attraktivität des Vereins. «Dies ist jedoch nur möglich und umsetzbar, wenn sich möglichst viele einbringen», so Weikmann.

Und von den derzeit 285 Mitgliedern habe das besonders Dieter Herzig getan, erzählte Weikmann im Kaufbeurer Stadtsaal vor über 130 Mitgliedern sowie Ehrengästen wie Oberbürgermeister Stefan Bosse. Nach 36 Jahren im aktiven Dienst trete der langjährige stellvertretende Zugführer des Löschzugs Neugablonz nun in den Hintergrund. Herzig sei zudem nicht nur als Jugendausbilder und Organisator in der Wehr im Vordergrund gestanden, sondern auch als sehr aktives Mitglied des Feuerwehrvereins: Er sei ein Mann der Taten, ohne große Worte. «Mit Deinem uneigennützigen Einsatz bist Du ein wahrer Kamerad und ein Vorbild für unsere Jugend», erklärte Weikmann und ernannte den Gelobten zum Ehrenmitglied. Zudem wurde Helmut Winkler, Vorsitzender des Feuerwehrmuseumsvereins, mit dem Ehrenkreuz in Silber des Bezirksfeuerwehrverbandes Schwaben ausgezeichnet.

Wolfgang Lausser, der nach 42 Jahren ausscheidet, wurde ebenfalls gewürdigt.

Für die Mitglieder der Feuerwehr bot Weikmann noch die «Red Card» an: Die Karte wird vom Landesverband ausgegeben und ermögliche den Inhabern Preisnachlässe bei beteiligten Institutionen und Firmen. Weikmann berichtete außerdem von den vielfältigen Aktionen des Vereins, von denen das Musikkabarett in Hirschzell mit 300 Besuchern herausragend gewesen sei.

Über die 417 Einsätze der Feuerwehr im Stadtgebiet Kaufbeuren sowie der Unterstützung im Umland (wir berichteten) referierte Stadtbrandrat Thomas Vogt. Den größten Einsatz unter den rund 50 Bränden hatte die Kaufbeurer Wehr bei einem Stadelbrand in Friesenried. Ansonsten reichte die Bandbreite der Anlässe von gefährlichen Stoffen über Wasser- oder Sturmschäden und Unfällen bis zu absturzgefährdeten Teilen.

Insgesamt hatten die 155 Dienstleistenden in den drei Löschzügen im vergangenen Jahr durchschnittlich nur einen Tag pro Woche ohne Einsatz.

Auch die Jugendfeuerwehr mit ihren derzeit 24 Mitgliedern sei aktiv gewesen, wobei besonders die Ausbildung im Vordergrund stand: 13 Jugendliche wurden 2010 in die Wehr aufgenommen, sechs in Feuerwehrzüge der Stadt abgegeben.

Neben den zu erwartenden Einsätzen der Aktiven, der Erneuerung ihrer Ausrüstung und den Vereinsaktivitäten stehe für die Feuerwehr heuer auch noch die Zusammenführung der Ausstellungsstücke für das Feuerwehrmuseum 2011 auf der Tagesordnung, erklärte Weikmann. Derzeit sind die Stücke auf das bisherige Museum und verschiedene Standorte verteilt. Nun sollen sie im Gewerbepark, dem ehemaligen Momm-Gelände, einen zentralen Ort bekommen.

«Wir sind deshalb in Verhandlungen mit dem Eigentümer Konrad Schoder und der Stadt», berichtete Weikmann.

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