Kaufbeuren
Vhs stößt an personelle Grenzen

Bei der Jahresversammlung der Kaufbeurer Volkshochschule stand ein neues Projekt im Mittelpunkt: die sogenannte Bildungsberatung. Vhs-Leiter Joachim Schön erläuterte die Einrichtung. Demnach sollen nach dem Vorbild Baden-Württembergs auch in Bayern Bildungsangebote einer oder mehrerer Regionen zusammengefasst und umfassende Aufklärung angeboten werden. «Bildungsarbeit darf nicht an Stadt- oder Landkreisgrenzen haltmachen», so Schön. Wobei bei diesem Bildungspakt neben einer Informationsvergabe auch ein Coaching angedacht sei. Dies wäre eine Aufwertung des Bildungsstandorts Kaufbeuren und ein konkreter Nutzen für alle Bürger. Interesse aus dem Ober- und Unterallgäu wie auch Oberbayern zur Zusammenarbeit sei vorhanden. Der Start des Programms sei bereits im September angedacht, die technische Umsetzung liege in der Hand des Ostallgäuer Landrats Johann Fleschhut.

Nach einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr stellte der Vorsitzende Walter Waibel fest: «Die Volkshochschule steht finanziell auf festen Beinen.» Das Foyer, das schöner und heller werden soll, werde bereits Mitte September nach der Neugestaltung mit einer Fotoausstellung eröffnet. Viel Bewegung gab es auf dem Bildungssektor, seit die Einbürgerungstests einschließlich ihrer Vorbereitung an die bayerischen Volkshochschulen übergeben wurden. Allerdings stieß die Volkshochschule in Kaufbeuren daher auch an ihre personellen Grenzen. Eine Aufstockung sei erforderlich geworden. Mit der Stelle einer neuen hauptamtlichen pädagogischen Mitarbeiterin und einer arbeitszeitlichen Aufstockung vorhandener Stellen wurde inzwischen Abhilfe geschaffen. Die Teilnehmerzahl - vergangenes Jahr waren es 7477 - legte erneut leicht zu, was besonders im Bereich Sprachen ein Plus verzeichnete.

Die höchste Zunahme jedoch gab es mit 57 Prozent im Bereich Gesellschaft, was auf die Einbürgerungstests und auf Förderungskurse zurückzuführen sei. Weiterhin sehr begehrt seien die Studienreisen und die neuen Fortbildungskurse für Kursleiter, so Waibel. Schatzmeister Johann Marschall berichtete, dass sich im vergangenen Jahr Einnahmen und Ausgaben in etwa gedeckt hätten. Dem höheren Zuschuss der Stadt standen Mehrausgaben für Integrationskurse und gestiegene Personal- und Mietkosten gegenüber.

Letztlich wurde auch ein neuer Vorstand gewählt: Nach dem Ausscheiden von Schriftführerin Doris Weiß, wurde mit Karlheinz Ziebold ein neuer Bewerber für das Amt gewonnen und auch einstimmig gewählt. In ihren Posten bestätigt wurden Walter Waibel (Vorsitzender), Markus Hiemer (Zweiter Vorsitzender) und Schatzmeister Johann Marschall.

Für das Amt des dritten Vorsitzenden bewarb sich neben Amtsinhaberin Harmke Glüder das Mitglied Markus Hieber. In geheimer Wahl gewann er mit zwölf zu elf Stimmen.

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