Tourismus
Vertreter des Tourismus befürworten Pläne der Ifen-Modernisierung

Rückenwind für das Ifen-Projekt im Kleinwalsertal. Die Obleute von Gastgewerbeverband (GGV), Handel- und Gewerbeverein (HGV) und Privatvermietern (IGV) haben sich für eine Realisierung des Modernisierungskonzepts der Kleinwalsertaler Bergbahnen für das Ifen-Skigebiet ausgesprochen.

Das beinhaltet auch die umstrittene Verbindungsbahn zum Walmendingerhorn. Diese war zuletzt von Vertretern von Landschaftsschutz und Alpenverein abgelehnt worden. Die Umweltschützer hatten eine talnahe Verbindung zur Heubergarena und einen Verzicht auf den Sommerbetrieb vorgeschlagen.

<< Wir können einem Unternehmen nicht vorschreiben, wie es sein Geld verdienen soll >>, sagte GGV-Obmann Friedrich-Störmer. << Das ist kein Wunschkonzert. Der Investor muss es so machen, wie er sein Geld auch wieder zurückbekommt. >> Die Bereitschaft der Bergbahnen, in den Ifen zu investieren, sei ein << Glücksfall >> für das Tal, so Störmer. Auch einen Sommerbetrieb der Bahnen hält er für notwendig.

<< Ein Sommertourismus ist nicht gleich Massentourismus. >> In die gleiche Kerbe schlug auch Suzanne Hugger vom Kleinwalsertaler Rosenhof in Mittelberg. << Es ist zwingend notwendig, dass wir auch Sommerattraktionen entwickeln >>, sagt sie. Sie erhofft sich von der Realisierung der Bergbahnpläne einen Anstoß für die touristische Entwicklung. << Wir haben hier im Kleinwalsertal eine gute Basis, aber es fehlt die Perspektive >>, sagt Hugger.

<< Der Tourismus lebt von der Innovation. >> Das Kleinwalsertal sei in den letzten Jahren einfach stehen geblieben.

Diese Sorgen teilt auch IGV-Obmann Ralf Malzer. << In den letzten Jahren haben wir viele Betten verloren, weil Privatvermieter ihre Betriebe aufgegeben haben. >> Diese Entwicklung sei nur durch eine Weiterentwicklung der Infrastruktur aufzuhalten. << Wenn die Skigebiete veraltet und nicht schneesicher sind, kann ich als Vermieter nicht damit werben >>, so Malzer.

Auch die Handel- und Gewerbetreibenden im Tal fürchten einen weiteren Rückgang des Tourismus. Mit den Gästezahlen schwinde auch die Kaufkraft, erklärt HGV-Obmann Manfred Stöhr. Auch das Gewerbe sei abhängig: << Nur wenn es dem Tourismus gut geht, floriert auch der Handwerksbetrieb >>, sagt Stöhr. << Deswegen stehen wir voll hinter den Investitionen der Bergbahnen. Sie sind zukunftsorientiert und notwendig. >>

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