Verkehrsverein kritisiert Buchungssystem

Von Manfred Sendlinger | Lindenberg Auf der Jahreshauptversammlung des Lindenberger Verkehrsvereins kritisierte Vorsitzende Lilo Lehnert, dass der Verein bezüglich des neuen Zimmer-Buchungssystems der auf E-Tourismus spezialisierten Firma 'Dreamway' von der städtischen Tourist-Information nur unzureichend informiert worden sei.

Sie bemängelte unter anderem, dass einzelne Vermieterseiten nicht mehr kostenlos mit der zentralen Homepage der Lindenberger Tourist-Information verlinkt werden können. 'Die Kosten steigen, und die Stadt informiert uns nur mangelhaft. Wir sind nicht gefragt und nicht gehört worden', ärgerte sich Lilo Lehnert.

Zudem wünscht sich die Vorsitzende endlich eine Preisangabe, was letztlich an 'Dreamway' bezahlt werden muss. Lehnert: 'Wir haben noch keine Preise mitgeteilt bekommen.' Gästeamtschefin Catherine Bitzer nannte in diesem Zusammenhang die zwölfte Kalenderwoche, in der die Vermieter eine Preisinformation erhalten.

In ihrem Jahresrückblick erwähnte Lilo Lehnert unter anderem die erfolgreichen Standkonzerte sowie das erste, zusammen mit dem Kinderschutzbund durchgeführte Osterbrunnenfest, wobei der Reinerlös dem Kinderschutzbund gespendet worden ist. Ein Treffen mit den Vorsitzenden aller Verkehrsämter der Nachbarorte verlief derart erfolgreich, dass an einen regelmäßigen, jährlichen Gedankenaustausch gedacht ist.

Für wünschenswert hält Lilo Lehnert eine Erhöhung der Wohnmobilstellplätze von derzeit vier auf sechs und verweist dabei auf die guten Erfahrungen der Nachbargemeinde Scheidegg. Eventuell könnte hierfür beim Hallenbad ein Wiesengrundstück angepachtet werden. Die bislang bei der AGIP-Tankstelle aufgestellte Infowand mit Zimmervermietern brachte nicht die gewünschte Resonanz. Am Rathaus soll deswegen eine neue Infotafel installiert werden.

Bezüglich der Finanzen war Kassier Lothar Hoffmann in seinem Bemühen erfolgreich, durch einen erwirtschafteten Gewinn das Vereinsvermögen dezent zu erhöhen.

Bürgermeister Johann Zeh äußerte die Befürchtung, dass Lindenberg und auch das gesamte Westallgäu touristisch 'im Konzert der Großen' untergehe. 'Wir haben im Gegensatz zum Unter-, Ober- oder Ostallgäu kein eigenständiges Produkt, mit dem wir beachtet werden. Das Budget ist zwar ordentlich, es sind aber kaum Mittel für die Produktentwicklung da. Aber genau das ist unsere zukünftige Aufgabe', sagte der Rathauschef. Projekte wie die Käsestraße oder die Wasserwege sind laut Zeh zwar 'zarte Ansätze', reichen aber bei Weitem nicht aus.

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