Eröffnung
Verein zur Förderung der Ideen Atatürks stellt neue Räume in Memmingen vor

Einen Schritt weiter bei seiner Arbeit, das Miteinander der Kulturen zu unterstützen, ist der 'Verein zur Förderung der Ideen Atatürks'. Jetzt kamen rund 60 Vereinsmitglieder und zahlreiche Gäste zur Präsentation der neuen Räume in der Lindentorstraße 22. Dabei stellte der nach dem Gründer der modernen Türkei benannte Verein seine Philosophie und Ziele offiziell vor.

Integration fördern

'Indem wir Sprachkurse anbieten und mit diversen Organisationen gemeinsame Projekte ins Leben rufen, möchten wir die interkulturelle Kommunikation und Integration fördern', sagte stellvertretender Vorsitzender Ilker Kansu. Basis für die Arbeit des Vereins sei ein Leitsatz von Mustafa Kemal Atatürk: Friede im Lande und Friede auf der Welt.

Zu Atatürks Vorstellungen zählte laut Vorsitzendem Alaattin Günes auch, modern zu sein. Die Republik Türkei, die nach dem Ersten Weltkrieg aus dem Osmanischen Reich hervorging, habe sich stets nach Westen orientiert. Zu Atatürks Errungenschaften gehörte unter anderem, die Frauenrechte im Land zu stärken. Daher sieht der Verein sich als Anlaufstelle für die ganze Familie.

Große Reformen verwirklicht

Auch OB Dr. Ivo Holzinger bezeichnete sich als 'Bewunderer von Kemal Atatürk'. Schließlich habe er in einer schwierigen Zeit große Reformen verwirklicht. Holzinger begrüßte, dass ein Verein in Memmingen für diese Ideen eintritt. Auf eine gute Zusammenarbeit freute sich auch Antonino Tortorici im Namen des Ausländerbeirats der Stadt.

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