Special Straßenbauprojekte im Allgäu SPECIAL

Bürgerversammlungen
Verbesserungen in Sicht: Schulwegsicherheit Thema in Ottacker

Rege aber sachlich wurde in den Bürgerversammlungen in Moosbach und Ottacker diskutiert. So ging es in Moosbach beispielsweise um den «schlechten Zustand der Kreisstraße OA 11 zwischen Moosbach und Untergassen», so ein Bürger. In Ottacker war die Sicherheit des Schulwegs Thema.

l Moosbach: Bei der Kreisstraße zwischen Moosbach und Untergassen hatte Bürgermeister Thomas Hartmann eine gute Nachricht: Ihm liege die schriftliche Zusicherung des Landkreises vor, dass dieses Straßenstück voraussichtlich noch heuer saniert werden soll: Außerorts durch eine Spritzdecke, innerorts durch Asphaltierung. Gut sehe es auch für die nachwinterlichen Straßenverbesserungs-Maßnahmen aus. Statt 65000 Euro im Vorjahr stünden heuer der Marktgemeinde dafür 110 000 Euro zur Verfügung.

Raser, denen die Geschwindigkeitsbegrenzung für die Kreisstraße OA 6 auf Höhe Raichen egal ist, werden wohl bald eine unangenehme Überraschung erleben.

Nachdem von Bürgerseite die häufige Überschreitung des Tempolimits von 60 km/h moniert wurde, sicherte Gerd Jeschke von der Polizei zu, die Bitte um Geschwindigkeitsmessungen weiterzuleiten.

Was Bürgern in Raichen noch nicht gefällt ist der Neubau eines Unternehmens. Zwar räumte Hartmann ein, dass man sich << mehr typischen Allgäuer Baustil >> gewünscht hätte. Aber das Ganze sehe nach der Fertigstellung - auch der Außenanlage - freundlicher aus. Man sollte bedenken, dass es sich hierbei um ein nicht störendes Gewerbe handle.

Richtig stören würde es einen Moosbacher, wenn die << neuen, doppelt so großen Wegweiser-Schilder des Landkreises >> auch direkt vor seinem Anwesen aufgestellt würden. Hartmann will sich mit dem Anlieger um eine << verträgliche Lösung >> kümmern. Für einen anderen Bürger sind diese Schilder einfach << überdimensional >>, auch die neu gestalteten Ortstafeln mit der Werbenymphe Seelina findet er << unpassend. >> Allerdings: So eine Tourismus-Werbung sollte nach Auffassung des Rathauschefs schon auffallen. Lob durfte Hartmann auch mitnehmen, beispielsweise für den hilfsbereiten Bauhof und die gute Schneeräumung.

l Ottacker: Lob gab es auch in Ottacker, nämlich für die Unterstützung bei der Kirchenrenovierung. Die meisten Bürger bewegte jedoch die Schulwegsicherheit. Wegen der nicht ausreichenden Schneeräumung müssten die Schulkinder teils auf der Kreisstraße gehen, hieß es. Der Rathauschef kündigte ein Gespräch mit den Verantwortlichen des Winterdienstes an. Er machte jedoch klar, dass die Sicherheit der Kinder auch Aufgabe der Eltern sei. So könne durch Leuchtjacken oder reflektierenden Armbändern die Sicherheit erhöht werden.

Angesichts der angemahnten Verbesserung der Breitband-Versorgung betonte Hartmann die Bereitschaft der Gemeinde zu einer baldigen Lösung. Auf Anfrage erläuterte der Rathauschef, dass der Weg nach Riedis ab Frühjahr fertiggestellt werden soll. Auch wolle die Gemeinde in ihren Ortsteilen für junge Familien ausreichend Bauplätze zur Verfügung stellen.

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