Festwoche
Verantwortliche für Sicherheit sehen sich gut gerüstet für die Allgäuer Festwoche in Kempten

Brände, Unwetter, eingestürzte Zelte, eine Masse an verletzten Menschen, Panik: Wer eine große Veranstaltung wie die Allgäuer Festwoche plant, muss sich um all diese Szenarien Gedanken machen – und für jedes einzelne eine Lösung parat haben. Nur so klappt’s mit der Sicherheit, wenn 15 000 Menschen sich gleichzeitig auf dem Festwochengelände tummeln. Dass die Verantwortlichen ihre Hausaufgaben gemacht haben, erklärten sie gestern bei einer Pressekonferenz in den Räumen der Polizeiinspektion.

Ein Alarm- und Gefahrenabwehrplan, ein Konzept für den Sanitätsdienst, ein Sicherheitsplan für das 3000 Menschen fassende Festzelt und ein eigenes Sicherheitszentrum sollen dafür sorgen, dass die Festwoche, die am Freitagabend beginnt, zu einer sicheren Sache für alle Beteiligten wird.

Wie Festwochenchefin Martina Dufner-Wucher erläuterte, werden heuer wieder rund 180 000 Menschen erwartet – 100 000 Tages- und 80 000 Abendbesucher. Vor allem an den Wochenenden und dem Feiertag, so Dufner-Wucher, hielten sich abends bis zu 15 000 Menschen auf dem Gelände auf.

Dass es nicht mehr werden, darüber wache man mit dem vor zwei Jahren eingeführten elektronischen Einlasssystem. So habe man die Besucherzahl genau im Blick.

Im Blick haben wird die Großveranstaltung freilich auch die Polizei, wie Inspektionsleiter Günter Hackenberg betonte. Mit 'ausreichend Einsatzkräften', seien die Ordnungshüter vor Ort. Dazu kommen laut Peter Müller, Chef des Sicherheitsdienst Allgäu, noch insgesamt 180 seiner Mitarbeiter, die während der Festwoche im Einsatz sind.

Ein wichtiges Thema ist – wie jedes Jahr – der Jugendschutz. Die Bestimmungen der Festwochenverordnung wurden den Schulen bereits im Vorfeld zugestellt.

Zudem, kündigte Konrad Huger vom städtischen Amt für Jugendarbeit an, werde es regelmäßig Jugendschutzkontrollen geben – auch, wenn diese wohl nicht ganz verhindern könnten, 'dass es da wieder ein paar Spezialisten gibt, die viel zu viel erwischen'. In dem Zusammenhang appellierte Huger an die Verantwortung der Eltern.

Insgesamt, betonten die Sicherheitsverantwortlichen, fühle man sich bestens gerüstet für die fünfte Kemptener Jahreszeit. Dennoch hoffe man freilich, dass die Festwoche 2012 ein fröhliches und friedliches Fest wird – und alle Notfallpläne getrost in der Schublade bleiben können.

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