Lindau
Vater des Skinheadopfers verurteilt

Das Amtsgericht Lindau hat den Vater des Skinheadopfers Robert B. zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte in mehr als 200 Fällen insgesamt 34.000 Euro von den Konten seines schwerstbehinderten Sohnes abgehoben hat, um es an Spielautomaten zu verzocken. Der Angeklagte gestand und räumte ein spielsüchtig zu sein. Ein psychatrischer Gutachter stellte fest, dass er nicht vermindert schuldfähig sei. Die Haftstrafe wurde ohne Bewährung ausgesetzt.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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