Memmingen
Urteil um Ekelfleischskandal soll heute fallen

Im Prozess um den Ekelfleisch-Skandal soll nach vier Monaten Verhandlungen in Memmingen heute ein Urteil gesprochen werden. Der Geschäftsführer eines schwäbischen Unternehmens aus Illertissen muss sich seit Anfang November wegen Betrugs in 15 Fällen verantworten. Mehr als 300 Tonnen untaugliches Fleisch soll der Angeklagte 2004 in den Handel gebracht haben. Damit hat er angeblich 225.000 Euro Gewinn gemacht. Gutachter hatten vergangene Woche vor Gericht von Unstimmigkeiten in der Datenbank des Kühlhauses gesprochen. Sie erklärten, dass Datensätze doppelt erfasst und gelöscht wurden. Zudem seien in dem Kühlhaus auch fremde Waren eingelagert worden.

Bei Kontrollen waren im Februar 2006 Schlachtabfälle in größerem Umfang gefunden und beschlagnahmt worden. Nach Ansicht des Staatsanwalts handelte es sich bei dem Fleisch um K3-Ware. Das minderwertige Fleisch soll von einer Firma aus Dänemark gekommen sein.

Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by Gogol Publishing 2002-2019