Eishockey
Unterschätzter Aufsteiger

Bevor sich der EV Füssen am Sonntag zu einer fast unmöglichen Mission zum Tabellenführer Riessersee begibt, erwartet den Oberligisten heute Abend eine zumindest auf dem Papier sicher leichtere Aufgabe. Ab 19.30 Uhr sind die Leoparden Gastgeber des EV Regensburg. Nachdem die Schwarzgelben zu Saisonbeginn beim Aufsteiger klar mit 5:1 gewonnen hatten, ist die Favoritenrolle bei der heutigen Heimpartie dem EV Füssen zugeteilt. Zumal die Leoparden derzeit mit immerhin zehn Punkten Vorsprung auf den EV Regensburg Rang vier der Liga belegen, während die Gäste Achter sind.

Füssens Trainer Georg Holzmann sieht die Sache jedoch erheblich zurückhaltender - und warnt davor, die Mannschaft von Trainer Sven Gerike zu unterschätzen. So weist Holzmann nicht nur auf den ersten Auswärtssieg der Regensburger hin, den diese vor einer Woche mit 3:2 beim Deggendorfer SC eingefahren - und dabei «frisches Selbstvertrauen» getankt haben. Kopfzerbrechen bereitet den einstigen Nationalspieler zudem die weiterhin sehr angespannte personelle Situation in seinem Kader, bei dem «ein kompletter Block fehlt.» Neben den verletzten Yannik Baier, Veit Holzmann und Magnus Lang sowie dem gesperrten Andrej Naumann ist auch Timo Stammler gesundheitlich angeschlagen, so dass hinter seinem Einsatz bis gestern ein dickes Fragezeichen stand.

Eventuell wieder mit dabei ist dagegen Stürmer Johannes Mayr, auch wenn der Trainer gestern noch nicht recht daran glauben mochte, dass die Nummer 26 heute schon spielen kann.

Zwei weitere Talente im Kader

Sicher im Aufgebot der Leoparden sind diesmal allerdings Dominik Meisinger und Daniel Schmölz, die bis dato vorwiegend in der DNL starke Leistungen gezeigt haben - und laut Holzmann «beide sehr talentiert» seien. Die Hoffnungen Holzmanns auf einen Erfolg im Spiel gegen Regensburg ruhen jedoch erneut überwiegend auf den etablierten Spielern um ihren Kapitän Eric Nadeau.

Ein trainingsfreier Tag unter der Woche soll dem 36- Jährigen sowie Sebastian Wolsch, Sascha Holz, Jeric Agosta, Mark Bernier und Torwart André Irrgang neue Kräfte gegeben haben. Nach den jüngsten kräfteraubenden Einsätzen haben sie sich dadurch wieder regeneriert, hofft Holzmann. Nur so könne man an die gute Leistung der Vorwoche gegen Klostersee anknüpfen. (ale)

 

Kühlen Kopf bewahren: Dieses Motto gilt für Torhüter André Irrgang und seine Kollegen des EV Füssen, wenn heute Abend Regensburg zu Gast ist. Archivfoto: Köhntopp

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