Bildung
Unterallgäuer Schulamtsleiterin sieht Kinder von Asylbewerbern an Schulen als bereichernde Erfahrung für andere Kinder

Immer mehr Kinder von Asylbewerbern gehen in unserer Region zur Schule. Laut Schulamt sind seit August 23 Flüchtlingskinder in Memmingen schulpflichtig geworden. Im Unterallgäu sind es 51. Weitere 38 Jugendliche wurden auf Mittelschulen verteilt – und zwar 17 in Memmingen und 21 im Unterallgäu.

Insgesamt gibt es im hiesigen Schulamtsbezirk momentan 335 Schüler ohne oder mit wenigen Deutschkenntnissen. Das schraubt auch den Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund in die Höhe. Diese Gruppe mache teilweise bis zu 68 Prozent der Klassenstärke aus, sagt Schulamtsleiterin Elisabeth Fuß.

Dass durch die besondere Fokussierung auf Schüler, die schlecht Deutsch sprechen, die Klassenkameraden benachteiligt werden könnten, glaubt die Schulamtsdirektorin nicht. 'Ich denke, dass die Schüler insgesamt sogar von den Erfahrungen profitieren', sagt Fuß. Eltern sollten sich um die Qualität des Unterrichts keine Sorgen machen.

Mehr über den Unterricht für Flüchtlingskinder lesen Sie in der Freitagsausgabe der Memminger Zeitung vom 16.10.2015.

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