Füssen
Und die Vuvuzela knarzt und schmettert dazu

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Wilma Coote ist am Ende «natürlich enttäuscht», wie sie zugibt. Kein Wunder. Die Frau aus Perth ist Australierin und hat sich mit ihrem Mann Ray am Sonntagabend im Garten des Hotels «Sonne» den ersten Auftritt der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika angeschaut. Und der endete bekanntlich mit einem 4:0 für Jogis Jungs.

Ganz anders sieht es an diesem ersten Abend kollektiver Leinwandschau (Public Viewing) unter den zahlreichen Fans der deutschen Elf aus, die bereits lange vor dem Abpfiff der Partie laut und fröhlich den Sieg von Schweinsteiger und Co. feiern. Wie etwa Tatjana Osterrieder, Andreas Dötterl und Tino Lohr aus Füssen, die von Spielbeginn an für Stimmung unter den gut besuchten Schirmen und Regenplanen sorgen.

Berüchtigte Tröten

Vor einem der beiden Großfernseher und einer Riesenleinwand neben dem Parkplatz bläst das Trio voll Inbrunst in die berüchtigten Tröten, die Vuvuzelas - was manch anderen Besucher zusammenzucken lässt. Dazwischen werden immer wieder bewährte Schlachtgesänge angestimmt: «Steh auf, wenn du Deutscher bist» oder «Auf geht´s Deutschland, schieß ein Tor».

Wenige Meter entfernt im «Relax» ist es dagegen ruhiger unter den Zuschauern des Spiels, von denen sich die meisten am Ende ebenfalls über den gelungenen WM-Start des deutschen Teams freuen. Um einiges kräftiger fällt der Jubel im «Eisenschmidt» aus. Hier drängen sich auch die Eishockeyspieler Leopold Prantl und Johannes Mayr vom EV Füssen vor einer großen Leinwand. Die inoffizielle Wertung um die beste Stimmung beim Public Viewing gewinnt an diesem Abend eindeutig der «Sonnen»-Garten, in dem es trotz ein wenig kühler Temperaturen und heftig plätschernden Regens recht «heiß» hergeht.

Gästen aus Fernost gefällts

Was einer Touristengruppe aus Taiwan ebenso gut gefällt wie die Leistung der deutschen Elf. Kein Wunder, dass die Gäste aus Fernost Jogis Jungs bei der Weltmeisterschaft ganz weit vorne sehen. Auf die Frage nach dem künftigen Weltmeister rufen sie beinahe wie aus einem Mund: «Deutschland.»

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