Umgehungsstraße für CSU weiterhin wichtiges Thema

Wiedergeltingen | liwe | Als letzte der drei im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen bestimmte die CSU Wiedergeltingen 16 Kandidaten für ihre Liste zur Kommunalwahl am 2. März. Damit haben die Wiedergeltinger die Wahl zwischen insgesamt 55 Bewerbern auf drei Listen (CSU, FWW und Bürgerverein). 'Ich freue mich, dass sich so viele Bürger einbringen und politisch engagieren', sagte der CSU-Vorsitzende Michael Schulz, der erneut als Bürgermeister kandidiert (wir berichteten).

Schulz führt auch die Bewerberliste für den Gemeinderat an, die die 13 anwesenden Stimmberechtigten in Blockwahl und unter dem Vorsitz von Jens Geiser wählten. Die Kandidaten - darunter drei Frauen - decken ein breites Altersspektrum ab: Sandra Raith ist mit 18 Jahren die jüngste Kandidatin und belegt den fünften Platz. Alfred Franzek ist mit 65 Jahren der älteste Kandidat. Ignaz Schmid, der bisher für die Christsozialen im Gremium saß, tritt nicht mehr an.

Die Themen, denen sich die CSU, die derzeit fünf Mandate hat, in den kommenden sechs Jahren annehmen will, sind breit gestreut. 'Wir haben in der laufenden Legislaturperiode viel getan, aber es gibt noch einiges zu bewegen', sagte Schulz. Unter anderem nannte er eine Umgehungsstraße als wichtiges und langfristiges Projekt. Die CSU befürworte hier die so genannte 'große Lösung', bei der Amberg, Buchloe und Türkheim mit in die Planungen einbezogen werden. Sobald es konkretere Aussagen von Seiten der Kreisgremien gebe, wolle man die Bürger an dem Prozess beteiligen, so Schulz.

Die Förderung erneuerbarer Energien und das Vorantreiben der Radwegsplanungen Richtung Mindelheim waren weitere Punkte, die der Bürgermeister ansprach. Außerdem forciere man die interkommunale Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden. Schulz nutzte die Gelegenheit, auf die Ausführungen seines Gegenkandidaten Josef Unsin (FWW) zu reagieren, der bei der Nominierungsversammlung der Freien Wähler eine Besorgnis erregende finanzielle Lage der Gemeinde konstatiert hatte. Schulz verwies unter anderem darauf, dass die amtierenden Räte die Verschuldung der Gemeinde um die Hälfte reduziert hätten.

Somit wurde die Nominierungsversammlung gleichzeitig zum Auftakt des Wahlkampfes. Allerdings versicherten sich die drei Vorsitzenden Max Huber (FFW), Norbert Führer (Bürgerverein) und Michael Schulz gegenseitig, eine 'faire und sachliche' Auseinandersetzung führen zu wollen.

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