Zentralhaus
Umbau des Zentralhauses in Kempten: Stadt sagt «Ja» unter etlichen Vorbehalten

Noch in diesem Monat soll es losgehen mit dem Umbau des Zentralhauses. Einige Hürden sind allerdings noch zu nehmen bei dem 20-Millionen-Euro-Projekt. Dies wurde am Dienstagabend im Bauausschuss deutlich.

Zu etlichen Punkten fordert die Verwaltung << prüffähige Unterlagen >> und sichert sich ab durch einen städtebaulichen Vertrag. Dem stimmten die Stadträte einhellig zu.

Im August 2012 wollen die Mieter in ein neu gestaltetes Zentralhaus einziehen. Der gesamte Sockelbau soll dazu eingerissen und größer wieder errichtet werden. Der Investor - die Role GmbH von Dennis Rossing - ist bereits bei der Neugestaltung des Illerkaufs federführend.

An der Freudenberg-Kreuzung war lange Zeit befürchtet worden, dass ein Bruch zwischen südlicher und nördlicher Einkaufsstadt entstehen könnte, wenn kein frischer Wind durch die in die Jahre gekommenen Häuser pfeift. Die Bemühungen der beteiligten Geschäftsleute werden folglich nach wie vor von Verwaltung und Stadträten begrüßt.

Alles Entgegenkommen habe aber auch Grenzen, stellte Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer klar: Wenn Anträge zu einem derart komplexen Verfahren erst zwei Tage vor der entscheidenden Sitzung eingingen, könne die Stadt diese nicht abschließend diskutieren.

Wie aber nun die Kuh vom Eis holen, damit die Arbeiter doch noch in den Sommerferien loslegen können? Ein spezielles Abkommen soll dies ermöglichen. Demnach bekommt der Investor grünes Licht, wenn folgende Punkte geregelt sind:

Umgang mit der Unterführung

Regelung der Grundstücksverhältnisse

Höhenlage des Neubaus mit Gestaltung der Vorflächen

Konkretisierung des räumlichen Geltungsbereichs des Bauantrags

Gestaltung im Bereich Kellerstraße/Vorflächen

Stellplatznachweis einschließlich Sicherheitsleistung

Gerade bei der Parkplatzfrage will die Stadt auf Nummer sicher gehen. Immerhin gehe es um 130 Stellflächen, die zusätzlich nachzuweisen seien. << Bei den Stellplätzen brauchen wir eine Sicherheitsleistung, sonst ist der Vertrag die Tinte nicht wert >>, erklärte Netzer.

Die Zeit für die Errichtung eines Parkhauses werde befristet auf maximal drei Jahre nach Erteilung der Baugenehmigung.

<< Die Zündschnur brennt >>

<< Unheimlich glücklich >>, reagierte Investor Rossing, dass die Kommunalpolitiker mitzögen. Sein Ziel ist, das Weihnachtsgeschäft 2012 an der meistfrequentierten Stelle der Stadt ohne Baustellen abzuwickeln. Bei einem derartigen << Hochleistungsrennen >> sei klar, dass noch ein paar Dinge abgesprochen werden müssten.

<< Ich glaube aber nicht, dass das Projekt an diesen Detailfragen noch scheitern wird >>, meint der Unternehmer. Die Zusammenarbeit mit der Bauverwaltung bezeichnet er als << absolut konstruktiv. >>

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