Klimaschutzkampagne
"Überwältigende Resonanz": Stadtradeln 2020 im Oberallgäu und Kempten beendet

Der Kemptner Oberbürgermeister Thomas Kiechle und die Oberallgäuer Landrätin Indra Baier-Müller sind zusammen mit den Oberallgäuer Radelstars Michael Renner (vorn) und Gerhard Hock (rechts) die prominenten Unterstützer des Stadtradelns. Ganz links der Kemptner Nahverkehrsbeauftragte Dr. Stefan Thiemann.
  • Der Kemptner Oberbürgermeister Thomas Kiechle und die Oberallgäuer Landrätin Indra Baier-Müller sind zusammen mit den Oberallgäuer Radelstars Michael Renner (vorn) und Gerhard Hock (rechts) die prominenten Unterstützer des Stadtradelns. Ganz links der Kemptner Nahverkehrsbeauftragte Dr. Stefan Thiemann.
  • Foto: Heike Schmitt
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Vom 24. Juni bis 14. Juli fand in Kempten und dem Oberallgäu die Fahrrad- und Klimaschutzkampagne Stadtradeln statt. Zum ersten Mal haben sich Stadt und Landkreis zeitgleich beteiligt und die Aktion gemeinsam kommuniziert. Laut Landratsamt war die Resonanz sowohl in Kempten als auch im Landkreis "überwältigend."

Demnach haben sich insgesamt 2.406 Personen am Stadtradeln beteiligt. In genau 100 Teams legten die Radlerinnen und Radler weit über eine halbe Millionen Kilometer zurück (Kempten 361.079 Km, Oberallgäu 235.464 Km). Das entspricht in etwa der 1,5-fachen Entfernung zwischen Erde und Mond. 

Oberallgäuer: Kilometerzahl vervierfacht

Erst zum zweiten Mal nahm das Oberallgäu am Stadtradeln teil. Dabei konnten die Oberallgäuer*innen die erreichten Kilometerzahl im Vergleich zum Vorjahr fast vervierfachen. Auch die Teilnehmerzahl ist gestiegen- auf fast das Doppelte. 

Trotzdem konnte der Landkreis die "alten Stadtradel-Hasen" aus Kempten (dabei seit 2012) noch nicht wirklich gefährlich werden. Auch den Kemptner*innen ist es gelungen ihre Kilometeranzahl zu verbessern. Obwohl sich 455 Menschen weniger mitmachten, radelten diese über 80.000 Kilometer mehr. 

88 Tonnen weniger CO2 

Durch die Kampagne konnten nach Angaben des Landratsamtes durch die Nutzung des Fahrrads 88 Tonnen CO2 eingespart werden. Ebenfalls positiv für das Klima: Als Preise wurden Baumspenden für das Bergwaldprojekt im Allgäu (www.bergwaldprojekt.de) ausgelobt. So hat die Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu e.G. die Radler*innen im Oberallgäu dadurch motiviert, dass sie pro 5.000 für den Landkreis erradelten Kilometern einen Baum für das Bergwaldprojekt spenden wird. Herausgekommen sind dabei 47 Bäume, die nun im Großen Wald bei Wertach zusätzlich gepflanzt werden können. Auch die Stadt Kempten vergibt als Preise Baumspenden für das Bergwaldprojekt.

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