Kempten
Über Stadtpark, Preise und Standort diskutiert

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Kritik aber auch viel Lob ernteten die Verantwortlichen der Festwoche beim dritten und letzten AZ-Leserstammtisch. Zu Gast in der Parkterrasse der Familie Heel und der Brauerei Meckatzer, diskutierten die Leser mit Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer, Festwochenleiterin Martina Dufner-Wucher sowie dem Festwochenbeauftragten des Stadtrats, Herbert Karg. Hauptthema war dabei einmal mehr die Standortfrage.

Was Wilhelm Baumgärtner vor allem stört, ist der «katastrophale Zustand» des Stadtparks bis zu zwei Monate nach der Festwoche, aber auch darüber hinaus. Der Stadtpark sei längst kein Anziehungspunkt mehr und das findet der Kemptener schade. Sein Vorschlag: Die Veranstaltung an die Allgäuhalle verlegen. Dass der Park unter der Festwoche leide, sei keine Frage, betonten alle Verantwortlichen unisono. Allerdings betonten sie, dass das Areal um die Allgäuhalle weitaus kleiner als das jetzige Festwochengelände sei. Und der jetzige Standort mache den Erfolg der Festwoche aus. Da stimmte Alexandra Hansen-Diesfeld zu.

Mit ihrem zwölfjährigen Sohn Colin, der die Festwoche «immer wieder super» findet, war sie bei der Festwochen-Geburtstagparty im Residenzhof und erlebte «ein Gefühl von internationalem Flair». Der Stadtpark als Standort ist für sie eine «Top-Lösung». Und überhaupt gebe die Festwoche mit ihren Angeboten viele Anregungen.

Kinder bis zwölf Jahre umsonst?

Das Angebot lobte auch Paul Hansch: Besonders der Spielepark für die Kinder sei gelungen. Allerdings befand er, sei ein Eintrittspreis von 4,50 Euro für Kinder ab sechs Jahren zu teuer. Alfred Freudling schlug daraufhin vor, dass Kinder bis zu zwölf Jahren umsonst aufs Gelände dürfen sollten. Über die Preisgestaltung, so Dufner-Wucher und Karg, könne man sich jederzeit noch einmal Gedanken machen.

Ob nicht ein zweites Bierzelt sinnvoll sei, fragte Wolfgang Gleichauf. Dabei, meinte Netzer, müsse man bedenken, dass die Festwoche kein Volksfest, sondern eine Mischung aus Messe und Volksfest sei. Zudem gebe es ja für alle Zielgruppen gastronomische Angebote. «Mit einem zweiten Bierzelt», so Netzer, «würden wir nur zwischen den Anbietern kannibalisieren.»

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