Gestratz
Über 1000 Besucher bei Milch- und Käsetag

Weit über 1000 Besucher lockte der Milch- und Käsetag im Rahmen der Allgäuer Herbst-Milchwochen am Samstag nach Gestratz. Zur Mittagszeit war im Festzelt kein Platz zu bekommen und die vielfältigen Aktionen rund um die Argenhalle und auf zwei Bauernhöfen zogen Jung und Alt an.

Freude über die große Resonanz zeigten sowohl der Gestratzer Bauern-Obmann Martin Bühler als auch Ortsbäuerin Anneliese Prinz. Sie und zahlreiche Mitarbeiter hatten das Fest in den letzten zwei Monaten vorbereitet. 60 Helfer waren am Samstag aktiv. «In dieser Art hat es noch kein Fest in Gestratz gegeben», stellte Anneliese Prinz fest und war umso mehr vom «riesigen Zuspruch» erfreut. Dabei zahlte sich auch aus, dass über die Landesgrenze hinaus Werbung für den Milch- und Käsetag gemacht wurde.

13 Stände auf Markt

Die Besucher erwartete gleich an mehreren Stellen ein Blick hinter die Kulissen. So fanden Führungen durch die Sennerei statt. Auch hier war das Interesse viel größer als erwartet. Statt der geplanten zwei Führungen gab es Informationen im 20-Minuten-Takt.

Die Familien Karl und Petra Baur sowie Lorenz und Hildegard Breyer hatten ihre Bauernhöfe geöffnet. Hier gab es Führungen durch Hof und Stall, jeweils einen Kleintierzoo und eine Bewirtung für die zahlreichen Gäste. Wer die jeweils rund 800 Meter zu den Höfen von der Ortsmitte aus nicht gehen wollte, konnte einen speziellen «Shuttle-Service» nutzen. Auf dem von einem Traktor gezogenen Hänger ging es motorisiert zu den Höfen. Auf dem Dorfplatz vor der Argenhalle fand ein Bauernmarkt mit 13 Ständen statt.

Das Angebot an regionalen Produkten hier reichte vom selbst gebrannten Schnaps über Honig, Marmelade bis zum Brot.

Auch Spaß und Unterhaltung kamen nicht zu kurz: Für den musikalischen Rahmen sorgte im Festzelt die Gruppe «Schaad ums Bleach», vor der Sennerei fand ein Wettmelken statt und vor dem Feuerwehrhaus gab es für die Kinder unter anderem einen Traktor-Parcours. Beim Imkerverein konnten Wachskerzen gezogen werden.

Die aktuelle Lage der Bauern trat für diesen Tag in den Hintergrund. «Die Politik spielt heute keine Rolle», so Bauern-Obmann Martin Bühler. Und Anneliese Prinz ergänzte: «Alle Bauern aus dem Ort haben gemeinsam für diesen Tag gearbeitet. Bei uns klappt das noch, da sind wir sehr froh».

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