Gemeinderat
Turmbau zu Osterzell noch offen

Der Fortgang der Renovierung von Leichenhaus und Friedhofsmauer, die Planungen für ein neues Feuerwehrhaus und weitere Baumaßnahmen beschäftigten den Gemeinderat Osterzell bei seiner jüngsten Sitzung.

Nachdem die Träger öffentlicher Belange keine Einwände gegen die eingereichten Pläne für den Bau eines neuen Feuerwehrhauses in Osterzell vorbrachten, hatten die Räte noch über Details des Bauwerks zu entscheiden. Unter anderem ging es darum, ob ein Turm zur Schlauchtrocknung mit eingeplant werden soll und ob ein solcher notwendig und sinnvoll wäre. Bürgermeister Johann Strohhacker erläuterte den Räten, dass es für den Turmbau und die technische Ausstattung, die rund 30000 Euro kosten, 18000 Euro Zuschuss geben würde. Vor einer Beschlussfassung forderte der Gemeinderat aber eine genaue Kostenschätzung.

Strohhacker berichtete dem Rat über den Stand der Arbeiten am und im Leichenhaus. Für die Malerarbeiten lag ein Kostenvoranschlag über 1450 Euro vor, der einstimmig angenommen wurde. Auch der Ersatz für einen stark verschlissenen Vorhang mit Kosten von 200 Euro fand allgemeine Zustimmung. Die Beschaffung neuer Lorbeerbäumchen als schmückendes Beiwerk bei Beerdigungen wurde bis zum Vorliegen weiterer Kostenvoranschläge zurückgestellt. Wie Strohhacker weiter berichtete, muss die Fassade des Leichenhauses abgestrahlt werden, da der Putz sich großflächig von der Wand abgelöst habe. Die Erstellung einer Drainage und die weiteren Außenarbeiten auf dem Friedhof wurden laut Strohhacker zu seiner vollen Zufriedenheit erledigt. Das austretende Grundwasser im Friedhof wird nun über Rohre in das vorbeifließende Bächlein abgeleitet.

Wenn es die Witterung zulässt, sollen die weiteren Arbeiten mit Nachdruck vorangetrieben, so der Bürgermeister.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat, eine Alarmanlage in den Pfarrstadl in Osterzell einbauen zu lassen. Diese wird 2850 Euro kosten und soll im Januar 2011 installiert werden. Aus dem Geh- und Radwege-Prüfbericht der Gemeinde ergab sich, dass von den für diesen Bereich ausgegebenen 238000 Euro 118000 Euro von der Kommune zu bezahlen seien.

In dieser Summe seien allerdings die für den Bau notwendigen Grunderwerbskosten und die Kosten für die Wegbeleuchtung zwischen Osterzell und Oberzell enthalten, so Strohhacker. (kau)

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