Westendorf
TSV will kräftig zubeißen

Nach langer Pause geht es wieder los im Bürgerhaus Alpenblick: Der TSV Westendorf empfängt zum ersten Heimkampf der neuen Bundesligasaison heute um 19.30 Uhr den TSV Benningen. In der vergangenen Saison gab es im letzten Heimkampf einen hauchdünnen Sieg für den TSV mit zwei Punkten Unterschied.

Doch das Gesicht der Mannschaft der starken Benninger hat sich im Vergleich zum Vorjahr um einiges verändert: Tizian Reggel bekommt mit Friedrich Marquardt einen gleichaltrigen Kontrahenten gegenübergestellt. Etwas schwerer wird es für Thomas Simnacher mit Oliver Müller, der in der Vorsaison noch beim ASV Schorndorf in der Klasse bis 66 kg an den Start ging. Steve Masuch bekommt es mit dem deutschen Spitzenringer Philipp Große zu tun, Max Goßner, Michi Heiß und Christian Stühle werden es wohl allesamt mit drei äußerst starken Polen zu tun haben. «Zwei der drei Polen haben letzte Woche beim Kampf gegen Viernheim gefehlt. Beim Auftaktkampf in Hüttigweiler waren sie aber da und haben beide klar gewonnen. Ich denke nicht, dass Benningen bei uns auf sie verzichten wird», sagt Cheftrainer Bernhard Hofmann.

Äußerst brisant wird das Duell bis 120 kg: Hier trifft der ungarische Neuzugang des TSV, György Rizmajer, auf den deutschen Neuzugang Eduard Popp. Popp belegte bei den diesjährigen Juniorenweltmeisterschaften den dritten Platz bis 120 kg, Rizmajer Rang fünf in der Klasse bis 96 kg. Shenol Ali Ahmed trifft auf den Polen Arkadiusz Böhm, gegen den er im vergangenen Jahr sicher gewann. Der letzte Kampf wird der interessanteste des Abends und vielleicht auch der entscheidende: Westendorfs deutscher Vizemeister bis 74 kg, Philipp Heiß, trifft auf den Drittplatzierten dieser Klasse, Fabian Fritz. Fritz sorgte in den ersten beiden Kämpfen durch spektakuläre Techniken für Furore.

«Pippo kann zwar wegen seines Studiums zurzeit kaum trainieren, doch er wird top motiviert und mit seiner unnachahmlichen Aggressivität in diesen Kampf gehen», so Co-Trainer Bernd Nothelfer über seinen nun schon seit über zwei Jahren unbesiegten Schlussringer.

Insgesamt wird also eine äußerst enge Begegnung prognostiziert. Sollte sich das Bürgerhaus in den gewohnten Hexenkessel verwandeln, ist für die junge Mannschaft alles möglich. (mgr)

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