Ringen
TSV überzeugt mit hohem Heimsieg

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Einen tollen Kampfabend erlebten erneut 460 begeisterte Fans im Bürgerhaus Alpenblick. Der TSV Westendorf sicherte sich mit einem ungefährdeten 24:15-Heimsieg über die Überraschungsmannschaft der Liga, SRC Viernheim weitere Punkte für den nun fast sicheren Klassenerhalt. Vor der Begegnung wurde von vielen ein enger Kampfverlauf prophezeit, da die Allgäuer zum Saisonauftakt bei den Nordbadenern unterlagen.

Doch im ersten Rückrundenkampf legte Tizian Reggel in seiner angestammten Stilart griechisch-römisch nach anfänglichen Schwierigkeiten einen 3:2-Sieg hin. Micheil Tsikovani bekam die Chance, seine enttäuschende 0:3-Niederlage aus dem Vorrundenkampf gegen Tony Seifert wettzumachen. Dies gelang ihm beeindruckend: Er siegte klar und deutlich mit 3:0. Thomas Simnacher hatte gegen den starken Bulgaren Nurhan Refik keine Chance (0:4). György Rizmajer bewies eindrucksvoll seine Dominanz im Standkampf und siegte verdient mit 3:0. Durch eine taktische Meisterleistung gewann Max Goßner im klassischen Leichtgewicht über Thomas Karnauka mit 3:0 und brachte den TSV vor der Halbzeitpause mit 12:6 in Front.

Die einzige unerfreuliche Nachricht an dem Abend war, dass sich der zurzeit in Topform befindende Michael Heiß eine Verletzung im Kampf gegen Patrick Sauer zuzog und aufgeben musste. In einem äußerst intensiv geführten Kampf gab Steve Masuch im freien Leichtgewicht die ersten beiden Runden erst im Zwiegriff an Sascha Niebler ab. Dann machte sich wie so oft die ungemein gute Kondition des 17-Jährigen bezahlt und er gewann die Runden drei und vier. Doch danach gab der Gymnasiast eine unglückliche Wertung ab und verlor mit 2:3.

Christian Stühle überzeugt

Einen unglaublichen Kampf machte schon wie am vergangen Wochenende Christian Stühle. In der Hinrunde verlor er gegen den Bulgaren Ismail Murafor mit 2:3 und war somit Außenseiter. Doch Stühle lies sich nicht aus der Ruhe bringen und siegte mit 3:1. «Christian ist zurzeit super drauf. Es scheint mir, als würde er immer mehr Fahrt aufnehmen», so Cheftrainer Bernhard Hofmann. Eine wahre Show war wieder ein Mal der Kampf von Philipp Heiß. Sein Kontrahent tat einem fast Leid: Heiß beendete die erste Runde vorzeitig mit 10:0. In Runde zwei stand es bereits 9:0 für den Ausnahmeathleten, ehe er seinen Gegner auf beide Schultern legte. Also war der Kampf beim Stand von 20:14 vor dem letzten ausstehenden Gefecht zwischen Shenol Ali Ahmed und seinem Landsmann Resul Masaldzhi entschieden.

Doch der Bulgare in Diensten der Westendorfer zeigte nach verlorener erster Runde und rund fünf Kilo Gewichtsunterschied eine tolle Moral, siegte hoch mit 3:1 und sorgte für großen Jubel im Publikum. «Der Siegeswille unserer Ringer war gigantisch, man merkte, sie wollten sich vor ihrem Heimpublikum für die unglückliche Auswärtsniederlage vom Vorkampf revanchieren», resümierte Abteilungsleiter Georg Steiner. Nächste Woche ist die RG Hausen-Zell zu Gast in der TSV-Arena. (mgr)

 

Das Publikum in der Halle stand und war begeistert, derweil Shenol Ali Ahmed (in Rot) auch den letzten Kampf gegen Resul Masaldzhi vom SRC Viernheim gewann. Fotos: Harald Langer

 

Philipp Heiß (in Rot) demonstrierte erneut die Flugeigenschaften des Gegners.

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