Handball
TSV Ottobeuren steckt tief im Abstiegskampf

Die Landesliga-Handballerinnen des TSV Ottobeuren und der Männer-Landesligaaufsteiger TV Memmingen sorgten am Wochenende für die einzigen Lichtblicke bei den höherklassigen Allgäuer Teams. Männer-Bayernligist TSV Ottobeuren steckt nach dem 25:32 gegen den TSV Rothenburg tief im Abstiegskampf.

Bayernliga Männer Die Heimstärke des TSV Ottobeuren gehört längst der Vergangenenheit an. Das wurde vor rund 300 Zuschauern beim 25:32 (11:16) gegen den TSV Rothenburg deutlich. Es war die vierte Niederlage in Folge. Die ersatzgeschwächten Gastgeber hatten zunächst Probleme in der Abwehr und zeigten dann nach der Pause Abschlußschwächen und zahlreiche Fehlpässe. TSVO-Trainer Thomas Lang: «Wir waren in entscheidenden Phasen zu unkonzentriert.»

Landesliga Süd Männer Aufsteiger TV Memmingen überzeugte im Heimspiel gegen Schlusslicht VfL Günzburg von Beginn an. Nach dem klaren 21:12 zur Pause holperte es zwar ein wenig, was wohl daran lag, dass die Spieler der zweiten Reihe große Anteile bekamen. Der 36:31-Sieg war aber nie in Gefahr. Dem TV Immenstadt leistete sich in eigener Halle gegen den TSV Friedberg II übermäßig viele Fehler. Die Konsequenz war eine 30:34-Niederlage.

Landesliga Süd Frauen Gegen den letztjährigen Vizemeister TSG Augsburg lief es bei der stark ersatzgeschwächten SG Waltenhofen/Kottern zunächst trotz zahlreicher Pfosten- oder Lattentreffern recht gut (9:7). Zunehmende Abwehrschwächen nutzte Augsburg aber zum 17:14. Der Anschlusstreffer zum 16:17 der Gastgeber war nicht mehr als ein Strohfeuer. Denn danach sorgte Augsburg für klare Verhältnisse (über 29:19 zum 36:23-Sieg). Der TSV Marktoberdorf lag gegen den SC Freising auch dank der starken Torfrau Jasmin Rudat zur Pause nur 8:10 zurück, doch nach dem 11:12 lief nichts mehr. Die 14:23-Niederlage stürzte die Ostallgäuer in akute Abstiegsgefahr. Keine Probleme hatte der TSV Ottobeuren mit der SSG Metten. Die Überlegenheit kam im klaren 30:22-Sieg zum Ausdruck.

Bezirksoberliga Männer Das Allgäuer Derby zwischen dem TSV Kottern und dem TSV Marktoberdorf verlief anders als vermutet. Nicht die bis dato die Tabelle anführenden Gäste dominierten, sondern die Kemptener Vorstädter. Mit einer starken Abwehrleistung machten die Gastgeber aus einem 4:3 (9. Minute) bis zur Pause ein 17:11 und bauten diese Führung dann noch aus (23:15/42.). Marktoberdorf verkürzte nur noch auf 21:27. Beim Titelkandidaten Eichenauer SV mühte sich der personell dezimierte Aufsteiger TSV Biessenhofen redlich, lief aber stets einem Rückstand hinterher. Am Ende stand eine klare 22:32 (11:17)-Niederlage der Ostallgäuer. Unglücklich mit 26:27 verlor die HSG Dietmannsried/Altusried beim SV Pullach, wobei der Siegtreffer der Gastgeber erst zehn Sekunden vor Schluss fiel. Nach schwächerer erster Halbzeit (13:18) hatten die Oberallgäuer beim Stand von 23:20 alle Trümpfe in der Hand.

Vergebene Chancen ebneten der Niederlage den Weg.

Bezirksoberliga Frauen Nur in der Anfangsphase hatte die HSG Dietmannsried/Altusried gegen das Schlusslicht SC Gaißach Probleme (5:5). Dann aber brachte eine klare Leistungssteigerung der Gastgeber die Wende. Konditionell und vor allem technisch klar überlegen, führten die Oberallgäuer schon zur Pause klar mit 17:7 und ließen auch danach nicht locker. Nach dem souveränen 36:14-Sieg und nun 10:0 Punkten bildet die HSG mit dem punktgleichen BSC Oberhausen das Spitzenduo.

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