TSV Marktoberdorf nach der Winterpause zur SpVgg Kaufbeuren - Einige Verletzte - Oberstes Ziel bleibt Klassenerhalt

Zum Derby schon auf 'Betriebstemperatur' Marktoberdorf (hep). Der Winter hat wieder Einzug gehalten, die Winterpause im Fußball ist in der Bezirksoberliga für den TSV Marktoberdorf allerdings vorbei. Die Spieler befinden sich seit geraumer Zeit schon auf 'Betriebstemperatur'. Ein Grund ist das heutige Ostallgäuer Derby bei der SpVgg Kaufbeuren (Anstoß 15 Uhr).

Die Vorbereitungsphase ist für Marktoberdorfs Trainer Norbert Schmidbauer und die Mannschaft gut verlaufen, sei es wegen der guten Witterungs- und Platzverhältnisse, sei es wegen der guten Ergebnisse gegen zum Teil sehr starke Mannschaften. Schmidbauer hat viel ausprobiert. Deshalb soll seine Mannschaft den Wertachstädtern ein mindestens ebenbürtiger Partner sein.

Es gibt mit Torhüter Markus Waldvogel und Christian Friedl einige Verletzte, ihr Einsatz ist fraglich. Außerdem laboriert Johannes Schmidbauer an einer Muskelverletzung. Vor allem der Einsatz von Waldvogel wird sich kurz vor dem Spiel entscheiden, als Ersatz stehen für ihn Routinier Wolfgang Amberger und auch Patrick Wagener zur Verfügung. Neu im Team ist Roman Lerchenmüller, der in der Winterpause von Kaufbeuren wechselte.

Der Kampf auf dem Rasen zwischen beiden Nachbarstädten war schon immer etwas Besonderes. Da steht auf Kaufbeurener Seite mit Trainer Günter Bayer ein Mann mit Bayernliga-Erfahrung. Marktoberdorf dagegen weist eine gute Bilanz gegen die Spielvereinigung auf. Im Hinspiel gab es für den TSV vor heimischen Publikum einen deutlichen 4:1-Erfolg. Auch in der vergangenen Saison entführten die Grünweißen wichtige Punkte. Den letzten Erfolg über die Marktoberdorfer feierte Kaufbeuren im November 2004. Damals gewannen die Wertachstädter auf ebenso schlechten Bodenverhältnissen wie im Moment glücklich mit 1:0.

Vom derzeitigen Tabellenstand und der Heimstärke her stuft Trainer Schmidbauer die SpVgg als klaren Favoriten ein. Dies zeigen für ihn auch deren guten Resultate der Testspiele. Sein Kollege Günther Bayer hat sich für dieses Derby viel vorgenommen und seinem Team nur eine kurze Winterpause gegönnt.

Marktoberdorf möchte gerne an das letzte Spiel vor der Pause anknüpfen, als es dem damaligen Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten TSV Gersthofen drei Punkte abnahm. Für Trainer Schmidbauer dienen die Zähler in erster Linie dem Klassenerhalt. Der ist nach wie vor das Ziel, alles andere ist für den TSV eine angenehme Zugabe. Daher könnte sich der Trainer heute gegen Kaufbeuren auch schon mit einem Unentschieden anfreunden.

TSV Marktoberdorf (Aufgebot): Waldvogel (Amberger, Wagener), Strehle, H. Pfanner, M. Pfanner, M. Müller, Kaufmann, Schmölz, J. Schmidbauer, Holzmann, Eiband, Swoboda, Plundrich, Lerchenmüller, Allinger, Friedl. Treffpunkt um 13 Uhr am Stadion.

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