Allgäu
Trotz Wirtschaftskrise mehr Urlaubsgäste im Allgäu

Das Allgäu ist eine der wenigen Regionen in Bayern, die im ersten Halbjahr 2009 einen Zuwachs an Gästen verzeichnet haben. Und dieser war laut Simone Zehnpfennig von Allgäu Marketing, mit 2,9 Prozent recht hoch. Moderat sei dagegen das Minus von 1,6 Prozent bei den Übernachtungen.

Bayernweit steht es schlechter: Von Januar bis Juni haben 11,7 Millionen Gäste weniger als im Vorjahr den Freistaat besucht, teilt Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil mit. Die Zahl der Übernachtungen lag mit 33,3 Millionen ebenfalls rund vier Prozent unter dem Vorjahreswert. «Dennoch», so Zeil, «hat der Freistaat die drittbeste Gästebilanz aller Zeiten.» Mehr Gäste (0,5 Prozent) als in 2008 begrüßte als einziger der Bezirk Schwaben. Hier wies besonders das Allgäu eine hervorragende Bilanz vor. Es zahle sich aus, dass man dort konsequent die Tourismusinfrastruktur verbessert habe.

Eine Umfrage von Allgäu Marketing ergab zudem, dass vor allem Inklusiv-Angebote gefragt sind. «Sie bringen teils zweistellige Zuwachsraten», vermeldet etwa Oberstaufen (Oberallgäu). Nach Angaben aus Isny (Kreis Ravesburg) bewahrheitet sich, dass die Deutschen verstärkt Urlaub im eigenen Land machen - allerdings kürzer.

Das österreichische Bundesland Tirol dagegen leidet nach Angaben dortiger Touristiker erheblich unter Finanzkrise und schlechtem Wetter. Dort sanken die Übernachtungszahlen von Mai bis Juli um sechs Prozent auf 7,9 Millionen. Vor allem Gäste aus Deutschland, den USA und den Niederlanden blieben aus.

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