Skisaison
Trotz des wenigen Schnees: Allgäuer Bergbahnen mit blauem Auge davongekommen

Nein, gestaubt hat es in dieser Skisaison noch nicht so richtig oft. Um genauer zu sein: In einigen weniger hoch gelegenen Skigebieten im Allgäu sogar nicht ein einziges Mal. Bis gestern gab es beispielsweise an der Alpspitzbahn im Ostallgäuer Nesselwang keinen einzigen Skitag – genauso wie an der Breitenbergbahn in Pfronten oder an der Tegelbergbahn-Hauptabfahrt.

Und dennoch sagt der Ostallgäuer Bergbahn-Chef Franz Bucher (Tegelberg-, Breitenberg- und Buchenbergbahn): 'Ich will nicht jammern.' Zu mindestens 50 Prozent sei das ausgefallene Wintergeschäft zwischen Weihnachten und Neujahr durch Fußgänger und Wanderer kompensiert worden, die das ungewöhnlich milde und sonnige Wetter nutzten, um mit Bergbahnen zu fahren. 'Schwierig wird es, wenn weder Wintersportbetrieb möglich ist noch die Sonne nicht scheint', sagt Bucher. Denn dann blieben auch die Wanderer aus.

Man sei 'mit einem blauen Auge davongekommen'. So beschreibt Cornelia Leicht von der Hörnerbahn die Situation. Immerhin habe die Bahn in Bolsterlang (Oberallgäu) seit 27. November ein eingeschränktes Pistenangebot bieten können.

Beschwerden von Wintersportlern habe es nicht gegeben, sagt Peter Schöttl, Chef der Nebelhornbahn und Präsident des Verbandes Deutscher Seilbahnen. Gestern freute er sich über 25 bis 30 Zentimeter Neuschnee, die seit Samstagabend gefallen sind.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe unserer Zeitung vom 05.01.2016.

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