Buchloe
Trinkwasser ist sauber

Das Buchloer Trinkwasser ist von einwandfreier Qualität, geruch- wie farblos und entspricht den Anforderungen der gesetzlichen Verordnung. Das bescheinigt die jüngste Untersuchung durch das Augsburger Labor Dr. Hallermayer. Auch dieses Mal waren keine Reste von Pflanzenschutzmitteln nachweisbar - wie schon bei den Analysen im vergangenen Jahr. Der Nitratgehalt ist im Vergleich zu den Tests im Frühjahr leicht gestiegen und überschreitet erstmals wieder die strenge EU-Obergrenze, wenn auch nur minimal. Aufgrund eines positiven Delta-ph-Wertes sei das Wasser Kalk abscheidend, heißt es im Untersuchungsbericht weiter.

Den Vorschriften gemäß wird zweimal pro Jahr eine Probe aus dem Buchloer Trinkwasser entnommen und in einem Speziallabor analysiert. Dabei fahnden die Experten nach über 100 Stoffen. Dazu gehören Bestandteile, die sich auf natürliche Weise aus dem Untergrund im Grundwasser lösen, sowie chemische Verbindungen, die durch Menschen, Landwirtschaft oder Industrie in das Wasser gelangen. Ein weiterer Aspekt sind Abbauprodukte von Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel. Diese sind im Buchloer Wasser ebenso vorhanden wie sogenannte Organochlorpestizide - allerdings weit unter den gesetzlichen Grenzwerten mit nur einigen Hundertmillionstel Gramm pro Liter.

Erfahrungsgemäß schwankend ist der Gehalt von Nitrat, das durch Düngemittel, Gülle und Mist ins Grundwasser gelangen kann. In der Region ist der Nitratgehalt tendenziell eher abnehmend. Aktuell wurden in Buchloe 26,6 Milligramm pro Liter gemessen. Das sind knapp 5,1 Milligramm mehr als noch bei der Untersuchung im Frühjahr dieses Jahres. Der gesetzliche Grenzwert in Deutschland liegt immerhin bei 50 Milligramm pro Liter, die in einer EU-Richtlinie geforderte Obergrenze bei 25 Milligramm.

Der Gehalt von weiteren Stoffen wie zum Beispiel Quecksilber, Blei, Kupfer, Sulfat, Natrium oder auch Nickel liegt weit unter dem erlaubten Limit. Dass im Buchloer Trinkwasser auch Calcium und Magnesium vorkommen - die Werte sind vergleichbar mit denen des Vorjahrs - ist erfreulich. Schließlich profitiert davon der menschliche Körper.

Er benötigt diese Stoffe in gewissem Maße sogar. Ergebnislos verlief hingegen der mikrobiologische Test des Wassers auf Bakterien. Der Härtegrad, der unter anderem wichtig ist für die richtige Dosierung des Waschmittels, beträgt momentan 22 Grad deutscher Härte. Das entspricht dem Härtebereich 3, also der Skalierung «hart».

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