Torfrau ohne Gegentor lässt Dornbirn jubeln

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Von Manfred Sendlinger | Lindenberg Und wieder haben es die heimischen Chiefs nicht geschafft, den 'Westallgäuer-Cup' in die Bergstadt zu holen. Mit 0:1 unterlagen Rudi und Julian Epp, Robert Mader, Heinz und Rolf Maidel, Harald Böller sowie weitere Lindenberger Eishockey-Haudegen dem Finalgegner aus Vorarlberg.

Zum zweiten Mal hintereinander geht somit der Wanderpokal der Heimatzeitung nach Dornbirn, dem Team, das mit Torhüterin Natascha Ulianiw eine exzellente Keeperin zwischen den Pfosten hatte. Die 19-Jährige spielt als dritte Torfrau beim ECDC Memmingen und kam über den Kontakt zu Gerhard Sabautzki ins Tor des Dornbirner Hobbyteams. Allerdings haben sich die Vorarlberger nicht nur mit der Supertorfrau aus Memmingen - sie kassierte weder in den Vorrundenspielen noch im Finale ein Gegentor - verstärkt, sondern sich gleich eine ganze 'Sabautzki-Reihe' (Thomas, Gerhard, dessen Tochter Antje und Sohn Mike) ins Team geholt.

'Dornbirn war schon eine starke Truppe, aber wir hatten enormes Pech: Jeder Puck ist vor der Torlinie liegengeblieben', stöhnte Turnierorganisator und Chiefs-Torhüter Rudi Epp nach dem Endspiel. Die frühlingshaften Temperaturen hatten dem Eis nämlich derart zugesetzt, dass kaum stramme Schüsse oder technische Kabinettstückchen möglich waren. Jedenfalls verlangten die Spiele den Cracks alles ab, wie auch Kunsteis-Geschäftsführer Armin Bauer feststellte: 'Es waren hitzige, aber auch faire und vor allem kräftezehrende Partien.'

Vom Alter her breit aufgestellt präsentierten sich die 'Weiher Wings' aus Friedrichshafen. Ihre Aktiven waren zwischen elf und 62 Jahre alt, wobei der elfjährige Adrian Kirsch im Spiel um den dritten Platz gegen das Oberstaufener Team einen Penalty souverän zum 3:0-Endstand abschloss. 'Einfach cool bleiben', beschrieb der Torschütze seine Gefühlslage, als er alleine auf den mehr als dreimal so alten Keeper aus Oberstaufen zufuhr.

Den Pokal erhielten die Turniersieger aus der Hand des Leiters der Lokalredaktion der Heimatzeitung, Armin Dorner. Bei der Übergabe an Mannschaftsführer Michael Petermair gab Armin Dorner der Hoffnung Ausdruck, dass auch im kommenden Jahr wieder ein solches Turnier auf dem Lindenberger Kunsteis möglich sein werde. Schließlich läuft der Vertrag zwischen der Westallgäuer Kunsteis- und Freizeitgesellschaft (WKF) und den finanzierenden Gemeinden heuer aus. Eine Verlängerung oder Neuausschreibung desselben steht derzeit noch in den Sternen.

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Allgäuer Zeitung aus Kempten

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