Kempten
«Tolle Atmosphäre»

«Sommernachtsträume» lautet das Motto des 4. Internationalen Festivals der Kammermusik in der Kemptener Residenz, «Fürstensaal Classix». Vom 16. bis 20. September finden im Fürstensaal wieder fünf Konzerte statt. Schwerpunkte sind diesmal die Werke skandinavischer Komponisten wie Edvard Grieg, Dag Wirén, Franz Berwald, Carl Nielsen oder Niels Wilhelm Gade. Der «Composer in Residence», Ragnar Söderlind, steuert eine Uraufführung bei und erzählt zudem von seiner Arbeit. Ein zweiter Schwerpunkt gilt Felix Mendelssohn Bartholdy.

Unter der Leitung von Oliver Triendl werden in den nächsten Tagen 19 internationale Musiker die Konzertprogramme vor allem auch in öffentlichen Proben einstudieren. Einer davon ist Peter Matzka. Der Geiger ist Konzertmeister des Radio-Symphonieorchesters Wien und mehrfacher Preisträger. Michael Dumler sprach mit dem 53-Jährigen über sein «Classix»-Engagement.

Herr Matzka, nach 2008 sind sie erneut bei Fürstensaal Classix dabei. Warum?

Matzka: Weil es ein ganz tolles Festival ist. Letztes Jahr war es für mich die schönste Woche des Jahres.

Wie bitte? Sie sind von einer arbeitsintensiven Woche begeistert?

Matzka: Ja. Es ist einfach eine tolle Atmosphäre. Man lernt hier wunderbare Musiker kennen. Oliver Triendl sucht sich immer sehr außergewöhnliche Programme aus, die mich neugierig machen. Und das Publikum hat letztes Jahr unglaublich interessiert zugehört.

Reizt es Sie, neue, teilweise unbekannte Stücke einzustudieren?

Matzka: Unbedingt. Es ist für mich als Musiker eine besondere Herausforderung neue Stücke zu entdecken und zu spielen. Und Oliver Triendl hat dafür eine gute Spürnase.

Sie proben schon seit Juli allein zu Hause in Wien, ab Montag dann in verschiedenen Besetzungen. Auf welche Stücke freuen sie sich besonders?

Matzka: Da gibt es etwa ein sehr interessantes Septett von Franz Berwald und vor allem von Christian Sinding eine Serenade für zwei Violinen und Klavier, eine ungewöhnliche Besetzung. Da bin ich neugierig, wie das zusammenpasst. Interessant ist natürlich auch die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Ragnar Söderlind. Brahms kann ich nicht mehr fragen, aber Herrn Söderlind schon.

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